Studie beweist: So lebenswert ist das Rheinland wirklich

Köln - Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IVW) hat in einer neuen Studie zwölf Metropolregionen in Deutschland mit Blick auf ihre Lebensqualität untersucht. Das Rheinland schneidet dabei überdurchschnittlich gut ab.

Das Rheinland mit seinen beiden Aushängeschildern Köln und Düsseldorf punktet unter anderem mit kurzen Wegen zu Kita, Schule und Job sowie einem abwechslungsreichen Nachtleben. (Symbolbild)
Das Rheinland mit seinen beiden Aushängeschildern Köln und Düsseldorf punktet unter anderem mit kurzen Wegen zu Kita, Schule und Job sowie einem abwechslungsreichen Nachtleben. (Symbolbild)  © Thomas Banneyer/dpa

Laut den IVW-Experten landet die Region rund um die beiden Großstädte Köln und Düsseldorf auf dem zweiten Platz.

Punkten kann das Rheinland dabei insbesondere mit vergleichsweise kurzen Wegen zu Kita, Schule und Job sowie abwechslungsreichen Kulturangeboten, vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, einem ausgelassenen Nachtleben und der hohen Dichte von Bahnhöfen, Autobahnen und Flughäfen.

Vergleichsweise schlecht schneidet die Metropolregion hingegen bei den Wohnkosten ab: Mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 11,10 Euro pro Quadratmeter landet das Rheinland lediglich im Mittelfeld.

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Sieger ist hier Mitteldeutschland, wo die Menschen im Schnitt nur 7,40 Euro für den Quadratmeter auf den Tisch legen müssen.

Den IVW-Experten zufolge ist die Lebensqualität im Ruhrgebiet deutschlandweit am höchsten.
Den IVW-Experten zufolge ist die Lebensqualität im Ruhrgebiet deutschlandweit am höchsten.  © IW Consult GmbH "Leben in Metropolregionen"

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Absoluter Spitzenreiter im Gesamt-Ranking ist das Ruhrgebiet, Schlusslicht die bayerische Landeshauptstadt München. Letztere verliert insbesondere bei der Dichte von Kultur- und Freizeitangeboten sowie den extrem hohen Wohnkosten (15,50 Euro pro Quadratmeter) an Boden.

Für die Studie "Leben in Metropolregionen" hat das IVW insgesamt 23 Indikatoren mit einer Punktzahl zwischen 0 und 100 bewertet. Dazu zählen etwa die Geburtenrate, die Dichte von Events, Bars, Kinos, Museen und Co. sowie die Anzahl an Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen.

Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa

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