Lenkte ihn sein Handy ab? 22-Jähriger verursacht schweren Auffahrunfall

Köln – Ein unaufmerksamer Moment sorgte am frühen Donnerstagabend für einen schweren Auffahrunfall zwischen Köln und Bergisch Gladbach. Mehrere Menschen wurden verletzt und es entstand ein immenser Sachschaden.

Das Auto des 22-Jährigen wurde seitlich in die Leitplanke geschoben.
Das Auto des 22-Jährigen wurde seitlich in die Leitplanke geschoben.  © Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

Ein 22-Jähriger aus Bergisch Gladbach verließ gegen 17.40 Uhr die A4 und fuhr in Richtung der Kreuzung Rather Weg/Frankenforster Straße.

Zu diesem Zeitpunkt warteten an der Ampel einige Autos, die der junge Mann beim Wechsel des Fahrstreifens offenbar nicht rechtzeitig gesehen hatte.

Auch eine Vollbremsung konnte einen Crash nicht mehr verhindern und so kollidierte der Kia des 22-Jährigen mit einem dort wartenden VW, welcher wiederum in einen wartenden Smart geschoben wurde.

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Die alarmierte Feuerwehr kümmerte sich um die Verletzten. Der Unfallverursacher musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 33-jährige VW-Fahrer und die 57-jährige Smart-Fahrerin, beide ebenfalls aus Bergisch Gladbach, wurden leicht verletzt.

Der Polizei erzählte der 22-Jährige, dass die Rücklichter des vor ihm haltenden VW nicht funktionstüchtig gewesen seien, weshalb er ihn übersehen habe. Sein Handy musste er dennoch zur Beweissicherung abgeben, um eine mögliche Ablenkung überprüfen zu können.

Der entstandene Sachschaden an den drei Pkw und der Leitplanke wird auf insgesamt circa 23.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

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