Vollsperrung der Nordbrücke: Diese Maßnahme soll das Chaos auf der A565 entschärfen

Von Jonas-Erik Schmidt

Bonn - Die Vollsperrung der viel befahrenen Bonner Nordbrücke ist ein Schock für Wirtschaft und Autofahrer im Rheinland – nun sollen erste Anpassungen den Verkehr zumindest etwas entzerren.

Für die Region gilt die Bonner Nordbrücke auf der A565 als die wichtigste Ost-West-Verbindung.  © Benjamin Westhoff/dpa

Die an die Brücke angrenzenden Anschlussstellen Bonn-Beuel und Bonn-Auerberg werden freigegeben, wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte.

Die Brücke selbst bleibe aber weiterhin gesperrt, sagte eine Sprecherin.

Durch die Freigabe der Anschlussstelle verkürzt sich der gesperrte Abschnitt der A565. Fahrzeuge können nun bis zu den beiden Anschlussstellen an die Brücke heranfahren, sie aber weiterhin nicht überqueren.

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Die Maßnahme soll den Verkehr nach Angaben der Autobahn GmbH "gezielt" entzerren.

Die Bonner Nordbrücke ist die wichtigste Ost-West-Verbindung der Region. Am Mittwoch war die viel befahrene Autobahnbrücke über den Rhein aber wegen neu entdeckter Schäden bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt worden.

Ob sie noch einmal geöffnet werden kann, ist nach Angaben der Autobahn GmbH unklar.

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Es müsse erneute statische Berechnungen geben, hatte der technische Geschäftsführer Dirk Brandenburger am Freitag erklärt. In ein paar Tagen werde man möglicherweise Genaueres wissen.

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