Beliebter Kölner Weihnachtsmarkt fällt in diesem Jahr flach: Grund ist nicht die Energiekrise

Köln – In genau 53 Tagen kann das erste Kerzchen auf dem Adventskranz angezündet werden und steht der 1. Advent vor der Tür. Mit ihm werden auch die Weihnachtsmärkte ihre Pforten öffnen. Ein bestimmter Traditionsmarkt wird in diesem Jahr allerdings nicht dabei sein.

In diesem Jahr wird kein Glühwein auf der "Heavenue Cologne" ausgeschenkt. (Symbolbild)
In diesem Jahr wird kein Glühwein auf der "Heavenue Cologne" ausgeschenkt. (Symbolbild)  © Christoph Schmidt/dpa

Viele Märkte werden weit vor dem 1. Advent beginnen und die ersten Besucherinnen und Besucher willkommen heißen.

Auch der "Havenue Cologne"-Weihnachtsmarkt hätte seine Gäste ab Mitte November begrüßt. Doch nicht so in diesem Jahr. Der Markt muss einer Entscheidung von oben weichen. Und die hat nichts mit der Corona-Pandemie oder der Energiekrise zu tun, wie die Veranstalter bei Instagram mitteilten.

"Die Sparkasse KölnBonn hat die Fläche nun ganzjährig an Wirt Dieter Hennes aus der Schaafenstraße vermietet", lautet die Erklärung. Dem Wirt gehört seit Jahren die Kneipe "Ex-Corner".

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Nach zehn Jahren, die die "Heavenue" nun stattfand, ist das besonders bitter für die Veranstalter und die treuen Besucherinnen und Besucher.

Das Besondere an dieser Veranstaltung: Die "Heavenue" ist Kölns schwuler Weihnachtsmarkt. Bunte Hütten, glitzernde Lichterketten und schrille Auftritte sind das Markenzeichen des queerfreundlichen Events.

"Heavenue" findet in diesem Jahr nicht statt

"Aber wir kämpfen weiter für einen alternativen Platz", heißt es in einer kurzen Stellungnahme der Veranstalter. "Dieses Jahr wird das mit einer neuen Fläche zwar nicht mehr klappen, aber wir arbeiten fleißig an einem Heavenue XXL Special für Anfang Dezember", kündigen sie weiter an.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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