Leipzig - Schlechte Nachrichten für die Schülerinnen und Schüler in Rückmarsdorf: Die Bauarbeiten am Interimsgebäude verzögern sich weiter.
Da die Grundschule Rückmarsdorf saniert, modernisiert und ausgebaut werden soll, wurde die Schülerschaft schon vor rund zwei Jahren auf den Umzug in Interimscontainer vorbereitet. Diese hätten inzwischen eigentlich einzugsfertig sein sollen.
Eigentlich - denn der Baufortschritt verzögert sich, wie die Stadtverwaltung nun am Montag mitteilte. Die Trinkwasserversorgung an dem neuen Standort könne demnach nicht pünktlich zum beginnenden Schuljahr garantiert werden, außerdem seien noch weitere Arbeiten an der Fassade und den Außenanlagen nötig.
"Auf Grundlage einer Risikoabwägung wurde daher entschieden, den Umzug nicht wie geplant in den Sommerferien stattfinden zu lassen", so die Stadt.
Das bedeutet, dass der Unterricht zunächst weiterhin im alten Schulgebäude stattfinden wird. Die Räumlichkeiten müssen indes in den nächsten zwei Wochen kurzfristig vorbereitet werden.
Nach aktuellen Schätzungen ist der Umzug der Schule in die Interimscontainer nun für die Herbstferien vorgesehen. Die Verzögerung soll keine Auswirkungen auf die Sanierung des ursprünglichen Schulgebäudes haben.