Coronavirus in Leipzig: Messestadt mit niedrigster Inzidenz im Hotspot Sachsen

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Freitag, 3. Dezember, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 42.629 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 686,5 (Stand: 6. Dezember, 3.27 Uhr).

Leipzigs Bürger kämpfen weiterhin mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Leipzigs Bürger kämpfen weiterhin mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Die kalte Jahreszeit bricht herein und damit steigen auch wieder die Corona-Fallzahlen.

Nach Monaten der Lockerungen, des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwungs, füllen sich nun wieder die Krankenhäuser mit Corona-Patienten und Maßnahmen müssen verschärft werden.

Sachsen hat mittlerweile die 2G-Regelung in vielen Bereichen beschlossen, Ministerpräsident Kretschmer (46, CDU) hat auch die Absage der Weihnachtsmärkte im Freistaat beschlossen.

Schwerer Unfall in Leipzig: Fahrradfahrer von Lkw erfasst
Leipzig Unfall Schwerer Unfall in Leipzig: Fahrradfahrer von Lkw erfasst

Auch Leipzig, bisweilen Sachsens Aushängeschild in Sachen Inzidenzwert, verzeichnet mittlerweile traurige Höchstwerte.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos aus Deutschland und der Welt auch im großen +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 6. Dezember, 9 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt - fast 5000 Neuinfektionen

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist am Montag auf 1234,4 angestiegen, nachdem sie am Sonntag bei 1227,1 gelegen hatte. Sachsen hat damit nach wie vor bundesweit mit weitem Abstand die höchste Inzidenz vor den Nachbarländern Thüringen (1040,5) und Sachsen-Anhalt (861). Bundesweit lag die Inzidenz am Montag laut RKI bei 441,9.

Von Sonntag auf Montag meldeten die Gesundheitsämter dem RKI fast 5000 Neuinfektionen. Zudem wurden drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet.

Die Landkreise Meißen und Mittelsachsen weisen mit Werten von 2328,1 beziehungsweise 2099,4 die bundesweit höchsten Inzidenzen auf. Der niedrigste Wert in Sachsen wurde mit 686,5 in der Stadt Leipzig registriert.

Update, 6. Dezember, 6.30 Uhr: Ab heute neue Corona-Regelungen in Sachsen-Anhalt

Von Montag an gelten in Sachsen-Anhalt schärfere Corona-Regeln - vor allem für Ungeimpfte. Im Einzelhandel haben künftig nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Es gibt aber Ausnahmen von der sogenannten 2G-Regel für Geschäfte des täglichen Bedarfs. Zudem gelten für Ungeimpfte künftig strenge Kontaktbeschränkungen.

Eine Übersicht der neuen Regeln findet Ihr im ausführlichen >>>TAG24-Artikel.

Update, 5. Dezember, 15.23 Uhr: Zahl positiv getesteter Schüler und Lehrer in Sachsen-Anhalt wächst

Die Zahl positiv getesteter Schüler und Lehrer in Sachsen-Anhalt wächst weiter. (Symbolbild)
Die Zahl positiv getesteter Schüler und Lehrer in Sachsen-Anhalt wächst weiter. (Symbolbild)  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Immer mehr Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt infizieren sich mit dem Coronavirus.

Der Anteil der positiv auf Covid-19 getesteten Schüler erhöhte sich zum Stichtag am Donnerstag auf 3,31 Prozent, wie aus einer am Sonntag online veröffentlichten Statistik des Bildungsministeriums hervorgeht.

Demnach meldeten 698 Schulen im Land zusammen 6403 aktuell infizierte Schüler. Die Zahl der als infiziert gemeldeten Lehrkräfte erhöhte sich von 487 (3,08 Prozent) auf nun 559 (3,76 Prozent).

Leipzig: Wieder Corona-Proteste in Sachsen: Verstöße bei unerlaubter Menschen-Ansammlung
Leipzig Wieder Corona-Proteste in Sachsen: Verstöße bei unerlaubter Menschen-Ansammlung

Aufgrund der Infektionslage befinden sich den Angaben zufolge 93 Schulen in einem eingeschränkten Präsenzbetrieb. Wegen aktueller Covid-19-Fälle haben dort Klassen oder Lerngruppen Distanzunterricht. Das entspricht 13,31 Prozent der Schulen, die ihre Zahlen bis Donnerstag an das Land gemeldet hatten.

Update, 5. Dezember, 14.40 Uhr: KV kritisiert Quotierung der Impfstoffmengen in Sachsen-Anhalt

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen-Anhalt sieht in der Kontingentierung der Impfstoffe eine Gefahr für die Impfkampagne gegen die Corona-Pandemie. Ärzte bekämen weniger Impfstoff als bestellt und müssten deshalb Impftermine verschieben und Patienten vertrösten, hieß es in einer Mitteilung.

Die erheblichen Kürzungen beim Vakzin von Biontech/Pfizer führten dazu, dass zum Teil nicht einmal die Zweitimpfungen oder die Boosterimpfungen bei den unter 30-Jährigen möglich seien. Auch in der kommenden Woche werden die Impfstoffmengen für die Arztpraxen demnach wieder quotiert.

Update, 5. Dezember, 14 Uhr: Unerlaubte Ansammlung in Borna, Protest auch in Oschatz

Nach Angaben der Leipziger Polizeidirektion fand am gestrigen Samstag auf dem Marktplatz in Borna eine zunächst angezeigte Versammlung statt, die dann aber von circa 30 Personen in Unruhe gebracht wurde: Sie trugen nämlich weder Masken, noch hielten sie Abstände ein.

Auch in Oschatz versammelten sich am Samstag etwa 50 Corona-Gegner.

Mehr Infos zu den Protesten lest Ihr im >>>Extra-Artikel.

In Borna gesellten sich am Samstag circa 30 Personen unrechtmäßig zu einer angemeldeten Versammlung auf dem Marktplatz. (Archivbild)
In Borna gesellten sich am Samstag circa 30 Personen unrechtmäßig zu einer angemeldeten Versammlung auf dem Marktplatz. (Archivbild)  © Maik Börner

Update, 5. Dezember, 10.25 Uhr: Corona-Inzidenz im Hotspot Sachsen stagniert

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen stagniert auf sehr hohem Niveau. Am Sonntag gab das RKI einen Wert von 1227,1 an - am Vortag lag er bei 1235,1. Sachsen hat damit bundesweit mit weitem Abstand die höchste Inzidenz vor den Nachbarländern Thüringen (1036,7) und Sachsen-Anhalt (841,3). Bundesweit lag die Inzidenz am Sonntag laut RKI bei 439,2.

Drei sächsische Regionen haben eine Inzidenz über 2000: Die Landkreise Mittelsachsen (2208,5), Meißen (2014,8) und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (2008,4), die auch bundesweite Spitzenreiter bei der Inzidenz sind. Am niedrigsten ist die Infektionsrate zurzeit in Leipzig (647,7).

Update, 5. Dezember, 8.50 Uhr: Ab Montag neue Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt

Ab Montag gelten in Sachsen-Anhalt neue Corona-Maßnahmen. Das neue Regelwerk sollen zunächst bis zum 23. Dezember aufrecht erhalten werden.

Die genauen Regelungen könnt Ihr in der >>>TAG24-Übersicht nachlesen.

Update, 4. Dezember, 15.20 Uhr: Sächsischer Nahverkehr wegen teils reduziert

Wegen des coronbedingt hohen Krankheitsstands beim Personal haben viele Verkehrsbetriebe in Sachsen ihren Fahrplan gekürzt.

Mehr dazu gibt's im ausführlichen >>>TAG24-Bericht.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben aktuell mit coronabedingtem Personalmangel zu kämpfen. (Archivbild)
Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben aktuell mit coronabedingtem Personalmangel zu kämpfen. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 4. Dezember, 10.05 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt deutlich über 800

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt hat wieder einen großen Sprung gemacht. Am Samstag lag der Wert bei 832,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nach 757,2 am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht.

Mittlerweile liegen schon vier Landkreise über der Inzidenz-Marke 1000: Der Landkreis Mansfeld-Südharz (1257,4), der Saalekreis (1219,5), der Landkreis Wittenberg (1199,0) und der Burgenlandkreis (1071,0). Den niedrigsten Wert meldete das RKI für den Landkreis Stendal (427,2).

Binnen eines Tages wurden den Angaben zufolge in Sachsen-Anhalt 4542 neue Corona-Fälle gemeldet. Elf weitere Menschen starben an oder mit dem Virus, seit Beginn der Pandemie sind es landesweit 3842 gewesen.

Update, 4. Dezember, 10 Uhr: Corona-Inzidenz im Hotspot Sachsen steigt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist am Samstag auf 1235,1 gestiegen - nach einem Wert von 1224,7 am Vortag. Sachsen bleibt damit mit Abstand das Bundesland mit der höchsten Inzidenz - gefolgt von Thüringen (1026,5) und Sachsen-Anhalt (832,7). Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI am Samstag bei 442,7.

Innerhalb des Freistaats sind besonders die Landkreise Mittelsachsen (2143,8) und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (2010,9) stark betroffen. Unter der Hotspot-Schwelle von 1000 liegen nur die Städte Leipzig (688,5), Dresden (973,0) sowie die Landkreise Görlitz (946,3) und Zwickau (912,7).

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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