Coronavirus in Leipzig: Inzidenz in Sachsen weiter einstellig

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Dienstag, 22. Juni, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 22.413 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 3,5 (Stand: 23. Juni, 3.12 Uhr).

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

Zwar befindet sich Deutschland weiterhin immer im Lockdown, welcher auch noch bis 30. Mai verlängert wurde. Nach Monaten des Ausharrens entspannt sich die Lage jedoch zunehmend.

Weil der Inzidenzwert in Leipzig bereits seit längerem unter dem kritischen Wert von 100 liegt, greift mittlerweile die bundesweite "Notbremse" nicht mehr. Die Messestadt, sie lockert und öffnet!

Die Ausgangssperre wurde aufgehoben, Außengastronomie ist wieder möglich und sogar der Zoo öffnete endlich wieder seine Tore.

Leipzig: Tragischer Tauchunfall in Sachsen: Zwei Männer sterben
Leipzig Tragischer Tauchunfall in Sachsen: Zwei Männer sterben

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Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

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UPDATE, 22. Juni, 17.20 Uhr: Sachsen-Anhalt verzichtet auf eigene Internetseite für digitale Impfnachweise

Geimpfte sollen ihre digitalen Impfnachweise in Sachsen-Anhalt ausschließlich in Apotheken, Arztpraxen und Impfzentren bekommen.

"Die Struktur wird so gut angenommen, dass das Land von seinem Vorhaben, ein spezielles Web-Portal einzurichten, Abstand nehmen kann", teilte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (58, SPD) am Dienstag mit.

Ursprünglich wollte die Landesregierung die Nachweise, mit denen wie mit dem Impfausweis einige Lockerungen in Anspruch genommen werden können, über eine Website ausgeben.

Seit gut einer Woche werden die digitalen Zertifikate in der Regel bei den Zweitimpfungen in den Impfzentren erteilt. Die Geimpften bekommen dazu einen QR-Code, den sie etwa mit der Corona-Warn-App auf ihr Handy laden können. Menschen, die schon vorher den kompletten Impfschutz hatten, können den Nachweis seit Anfang der Woche auch bei vielen Apotheken und teilnehmenden Arztpraxen abholen.

"Ich bin sehr dankbar, dass dank des Engagements der Apotheken und Arztpraxen innerhalb kürzester Zeit eine Möglichkeit geschaffen wurde, den digitalen Impfpass überall im Land zu erhalten", sagte Grimm-Benne.

UPDATE, 22. Juni, 10.10 Uhr: Infektionsgeschehen in Sachsen-Anhalt weiter auf dem Rückzug

In Sachsen-Anhalt beruhigt sich das Corona-Infektionsgeschehen weiter. Am Dienstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 3,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Montag waren es 3,5 gewesen. Binnen 24 Stunden wurde in Sachsen-Anhalt laut RKI keine neue Infektion und kein weiterer Todesfall erfasst.

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau lag die Inzidenz am Dienstag weiter bei 0. Der Landkreis Jerichower Land erreichte diesen Wert nicht mehr, nachdem ein neuer Corona-Fall gemeldet worden war. Den höchsten Wert in Sachsen-Anhalt gab das RKI mit 13,2 für den Altmarkkreis Salzwedel an.

UPDATE, 22. Juni, 9.35 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weiter einstellig

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt einstellig. Die höchsten Werte wies das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag für den Erzgebirgskreis und die Stadt Dresden mit 9,6 und 6,1 aus. Insgesamt sank die Ansteckungsrate in Sachsen im Vergleich zum Vortag leicht auf 4,7. Bundesweit lag sie bei 8,0.

Laut RKI wurden zuletzt nur noch 14 neue Infektionen im Freistaat gemeldet sowie fünf weitere Todesfälle. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie hierzulande 10.024 Menschen nachweislich im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

UPDATE, 21. Juni, 10.50: Corona-Inzidenz in Sachsen unverändert auf niedrigem Niveau

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bewegt sich unverändert auf niedrigem Niveau. Wie schon am Wochenende wies das Robert Koch-Institut (RKI) sie am Montag mit 5,2 aus.

Von den 13 Regionen in Sachsen hat derzeit der Landkreis Meißen mit 2,5 die niedrigste Inzidenz. Im Erzgebirge ist sie mit 9,9 am höchsten.

Nach Angaben des RKI wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.019 Menschen in Sachsen an oder mit Corona gestorben.

UPDATE, 21. Juni, 10.32 Uhr Sieben-Tage-Inzidenz zeigt in Sachsen-Anhalt weiter nach unten

In Sachsen-Anhalt hat sich das Corona-Infektionsgeschehen erneut abgeschwächt.

Am Montagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 3,5 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Sonntag waren es 3,7 und am Samstag 4,2 gewesen.

Binnen 24 Stunden wurden in Sachsen-Anhalt laut RKI zwei neue Corona-Fälle und kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus erfasst.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Montag mit 8,6 an. Binnen 24 Stunden seien 346 neue Fälle gemeldet worden.

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag weiter bei 0. Der Landkreis Jerichower Land erreichte diesen Wert nicht mehr, nachdem ein neuer Corona-Fall gemeldet worden war. Den höchsten Wert aller Kreise in Sachsen-Anhalt gab das RKI mit 13,3 für den Altmarkkreis Salzwedel an.

UPDATE, 21. Juni, 10.17 Uhr: Leopoldina: Schulen langfristig offen halten

Die Leopoldina empfiehlt Präsenzunterricht für alle Schüler.
Die Leopoldina empfiehlt Präsenzunterricht für alle Schüler.  © Christoph Soeder/dpa

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt, Deutschlands Schulen und Kindergärten in der Pandemie offen zu halten und so Präsenzunterricht für alle Schüler zu ermöglichen. Dies sei die effektivste Art des Lernens, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme.

Die Öffnungen sollten aber von "geeigneten Schutzmaßnahmen" begleitet werden. Darüber hinaus sprachen sich die Wissenschaftler dafür aus, den digitalen Ausbau an den Bildungseinrichtungen zu beschleunigen.

Es gebe die klare Perspektive, dass der Schulbetrieb im neuen Schuljahr mit allen Aspekten wieder aufgenommen werden könne, hieß es zuletzt von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Der Präsenzunterricht sei durch andere Varianten des Lernens nicht zu ersetzen.

Arbeitsunfall in Leipzig: Kehrmaschine kippt um, Fahrer verletzt
Leipzig Unfall Arbeitsunfall in Leipzig: Kehrmaschine kippt um, Fahrer verletzt

Die Ministerinnen und Minister hatten bei ihrer Videokonferenz bereits vergangene Woche vereinbart, dass alle Schulen nach den Sommerferien "dauerhaft im Regelbetrieb (...) mit allen Schulfächern und Unterrichtsstunden" besucht werden sollen. Regelbetrieb bedeute, dass Unterricht in der Schule ohne weitere Einschränkungen erteilt und das schulische Leben wieder ermöglicht werde, heißt es in einem Beschluss.

Die Forscher der Leopoldina legten während der Pandemie mehrere Stellungnahmen zum Umgang mit dem Virus an den Schulen vor.

In der jetzt veröffentlichten regen sie auch an, Programme zur Förderung eines gesunden Lebensstils an den Schulen zu unterstützen. Außerdem sollten die Schüler und Schülerinnen gezielt bei ihrer psychosozialen Entwicklung gefördert werden.

UPDATE, 20. Juni, 12.46 Uhr: Sachsen-Anhalt: Sieben-Tage-Inzidenz im Land sinkt auf 3,7 - Dessau-Roßlau bei 0

In Sachsen-Anhalt hat sich das Corona-Infektionsgeschehen erneut abgeschwächt.

Am Sonntagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 3,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Am Samstag waren es noch 4,2 und am Freitag 4,6 gewesen. Binnen 24 Stunden wurden in Sachsen-Anhalt laut RKI zwölf neue Corona-Fälle und ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus erfasst.

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag weiter bei 0.

Der Landkreis Jerichower Land erreichte diesen Wert nicht mehr, nachdem ein neuer Corona-Fall gemeldet worden war. Den höchsten Wert aller Kreise in Sachsen-Anhalt gab das RKI mit 14,4 für den Altmarkkreis Salzwedel an.

UPDATE, 20. Juni, 11.04 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weiter einstellig

Die Corona-Inzidenz bewegt sich in Sachsen in allen 13 Regionen weiter im einstelligen Bereich.

Für den gesamten Freistaat bezifferte das Robert Koch-Institut (RKI) die Inzidenz am Sonntag wie schon am Samstag mit 5,2.

Bundesweit lag er am Sonntag bei 8,8.

Von den zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten wies der Landkreis Meißen mit 2,5 den niedrigsten Wert aus.

Den höchsten hatte das Erzgebirge mit 9,3. Auch die beiden Großstädte Leipzig und Dresden bewegten sich mit 6,6 und 6,5 über dem sächsischen Durchschnitt.

Nach Angaben des RKI wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.018 Menschen in Sachsen an oder mit Corona gestorben.

UPDATE, 19. Juni, 11.15 Uhr: Weitere Lockerungen für den Zoo Leipzig

Der Zoo Leipzig teilte mit, dass es ab dem heutigen Samstag weitere Lockerungen gibt. Demnach seien die Tageskassen wieder geöffnet, was auch einen Spontanbesuch möglich macht.

"Allerdings empfehlen wir weiterhin den Kauf eines datierten Online-Tagesticket, dass euch den Besuch an eurem Wunschtag garantiert. Zur Sicherstellung der Hygiene- und Abstandsregeln kann es zeitweise zu Schließungen der Kassen kommen", so der Zoo. Jahreskarteninhaber würden zudem kein Zusatzticket mehr benötigen und dürfen direkt ans Drehkreuz.

In den Tierhäusern, der Gastronomie und an Engstellen muss weiterhin eine medizinische Maske getragen werden.

Der Zoo Leipzig freut sich über weitere Lockerungen.
Der Zoo Leipzig freut sich über weitere Lockerungen.  © Zoo Leipzig

UPDATE, 19. Juni, 11 Uhr: Ganz Sachsen mit einstelligen Inzidenzzahlen

Die Corona-Inzidenz ist inzwischen in allen 13 sächsischen Regionen einstellig. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert für den gesamten Freistaat am Samstag mit 5,2 ein. Das war ein erneuter Rückgang im Vergleich zum Freitag (6,1). Auch bundesweit sank die Inzidenz mit 9,3 erstmals seit September wieder in den einstelligen Bereich.

Von den zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten hat das Vogtland mit 2,2 die niedrigste Inzidenz. Den höchsten Wert von 9,9 weist das Erzgebirge aus. Er gibt an, wie viele Ansteckungen mit dem Virus es je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat.

Laut RKI wurden sechs neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.017 Corona-Patienten in Sachsen gestorben.

Titelfoto: 123rf/Jakob Fischer

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