Coronavirus in Leipzig: Inzidenz in Sachsen weiter unter Bundes-Durchschnitt

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Donnerstag, 24. Juni, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 22.431 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 4,6 (Stand: 24. Juni, 3.12 Uhr).

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

Zwar befindet sich Deutschland weiterhin immer im Lockdown, welcher auch noch bis 30. Mai verlängert wurde. Nach Monaten des Ausharrens entspannt sich die Lage jedoch zunehmend.

Weil der Inzidenzwert in Leipzig bereits seit längerem unter dem kritischen Wert von 100 liegt, greift mittlerweile die bundesweite "Notbremse" nicht mehr. Die Messestadt, sie lockert und öffnet!

Die Ausgangssperre wurde aufgehoben, Außengastronomie ist wieder möglich und sogar der Zoo öffnete endlich wieder seine Tore.

Leipzig: Polizei ermittelt: Schon wieder Lkw-Brand im Leipziger Norden!
Leipzig Feuerwehreinsatz Polizei ermittelt: Schon wieder Lkw-Brand im Leipziger Norden!

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UPDATE, 24. Juni, 10.50 Uhr: Sieben-Tage-Wert geht weiter zurück - Inzidenz in drei Kreisen auf 0

Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt ist weiter gesunken. Am Donnerstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) nur noch 2,2 Neuinfektionen je sieben Tage und 100.000 Einwohner, nach 2,8 am Mittwoch. Nur in Mecklenburg-Vorpommern (2,0) lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch niedriger.

In Sachsen-Anhalt verzeichnete am Donnerstag kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt einen Sieben-Tage-Wert über 5. In Dessau-Roßlau, Anhalt-Bitterfeld und Mansfeld-Südharz wurde das Virus in den vergangenen sieben Tagen nicht mehr nachgewiesen.

UPDATE, 24. Juni, 9.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weiter unter dem Bundesdurchschnitt

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Donnerstag mit 4,0. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 4,1 gelegen. Sachsen liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt, den das RKI am Donnerstag mit 6,6 angab.

Sachsenweit ist die Inzidenz mit 1,3 im Landkreis Bautzen am niedrigsten. Den höchsten Wert erreicht der Erzgebirgskreis mit 7,8. Laut RKI wurden in Sachsen am Donnerstag 9 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind im Freistaat 10.049 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

UPDATE, 23. Juni, 15.37 Uhr: Leipzig setzt Maskenpflicht in städtischen Gebäuden aus

Der Inzidenzwert ist niedrig und so setzt Leipzig nun auch die Maskenpflicht in städtischen Gebäuden aus - oder entschärft sie zumindest.

Solange ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann, müssen weder Mitarbeiter noch Besucher in Gebäuden wie dem Neuen Rathaus oder dem Technischen Rathaus ab sofort eine Maske tragen. In den Hallen des Rathauses kann also darauf verzichtet werden, auf engen Treppenfluren oder in Fahrstühlen gilt die Regel allerdings noch.

UPDATE, 23. Juni, 12.09 Uhr: Neue Anlage in Leipziger Oper soll Gäste vor Coronavirus schützen

Eine neue Desinfektionsanlage soll Gäste in der Leipziger Oper künftig vor Viren und Bakterien in der Luft schützen.

Die Anlage töte 99,99 Prozent aller Erreger ab, darunter auch das Coronavirus, teilte die Stadt Leipzig am Mittwoch mit. Um die Luft zu reinigen, werden demnach in einem Lüftungskanal Hochleistungsstrahler installiert. Diese sollen per LED-Technik die angesaugte Luft desinfizieren und sie viren- und bakterienfrei zurück an den Saal geben. Die Technik soll ermöglichen, dass im Winter in der Oper Umluft genutzt werden kann, um den Saal aufzuheizen.

Laut Angaben der Stadt soll die Anlage ab Dezember einsatzbereit sein. Die Kosten werden mit 309.000 Euro angegeben.

Die Leipziger Oper nimmt voraussichtlich im Dezember eine Desinfektionsanlage in Betrieb. (Archivbild)
Die Leipziger Oper nimmt voraussichtlich im Dezember eine Desinfektionsanlage in Betrieb. (Archivbild)  © Ralf Seegers

UPDATE, 23. Juni, 10.35 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt einstellig

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Mittwoch mit 4,1. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 4,7 gelegen. Sachsen liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt, den das RKI am Mittwoch mit 7,2 angab.

Sachsenweit ist die Inzidenz mit 2,0 in Chemnitz am niedrigsten. Den höchsten Wert erreicht der Erzgebirgskreis mit 8,1. Laut RKI wurden in Sachsen am Mittwoch 16 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind im Freistaat 10.040 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

UPDATE, 23. Juni, 8.34 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt sinkt auf 2,8, zwei Kreise bei 0

Das Corona-Infektionsgeschehen schwächt sich in Sachsen-Anhalt weiter ab. Am Mittwochmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 2,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Dienstag waren es 3,1 gewesen, nach 3,5 am Montag. Binnen 24 Stunden wurde in Sachsen-Anhalt laut RKI neun neue Infektionen und drei weitere Todesfälle erfasst.

Unterdessen wies das RKI für die die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau sowie für den Landkreis Anhalt-Bitterfeld eine Sieben-Tage-Inzidenz von 0 aus. Die höchste Inzidenz aller 14 Landkreise und kreisfreien Städte in Sachsen-Anhalt wurde für den Altmarkkreis Salzwedel angegeben mit 10,8 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage.

Sachsen-Anhalt gehört damit weiterhin zu den Bundesländern mit dem geringsten Corona-Infektionsgeschehen. Eine geringere Sieben-Tage-Inzidenz wies das RKI am Mittwoch nur für Mecklenburg-Vorpommern mit 2,1 und Brandenburg mit 2,3 aus. Der bundesweite Wert lag bei 7,2. Binnen 24 Stunden seien etwas mehr als 1000 neue Infektionen gemeldet worden sowie 51 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

UPDATE, 22. Juni, 17.20 Uhr: Sachsen-Anhalt verzichtet auf eigene Internetseite für digitale Impfnachweise

Geimpfte sollen ihre digitalen Impfnachweise in Sachsen-Anhalt ausschließlich in Apotheken, Arztpraxen und Impfzentren bekommen.

"Die Struktur wird so gut angenommen, dass das Land von seinem Vorhaben, ein spezielles Web-Portal einzurichten, Abstand nehmen kann", teilte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (58, SPD) am Dienstag mit.

Ursprünglich wollte die Landesregierung die Nachweise, mit denen wie mit dem Impfausweis einige Lockerungen in Anspruch genommen werden können, über eine Website ausgeben.

Seit gut einer Woche werden die digitalen Zertifikate in der Regel bei den Zweitimpfungen in den Impfzentren erteilt. Die Geimpften bekommen dazu einen QR-Code, den sie etwa mit der Corona-Warn-App auf ihr Handy laden können. Menschen, die schon vorher den kompletten Impfschutz hatten, können den Nachweis seit Anfang der Woche auch bei vielen Apotheken und teilnehmenden Arztpraxen abholen.

"Ich bin sehr dankbar, dass dank des Engagements der Apotheken und Arztpraxen innerhalb kürzester Zeit eine Möglichkeit geschaffen wurde, den digitalen Impfpass überall im Land zu erhalten", sagte Grimm-Benne.

Geimpfte bekommen ihren digitalen Nachweis in Sachsen-Anhalt in Apotheken, Arztpraxen und Impfzentren. (Symbolbild)
Geimpfte bekommen ihren digitalen Nachweis in Sachsen-Anhalt in Apotheken, Arztpraxen und Impfzentren. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

UPDATE, 22. Juni, 10.10 Uhr: Infektionsgeschehen in Sachsen-Anhalt weiter auf dem Rückzug

In Sachsen-Anhalt beruhigt sich das Corona-Infektionsgeschehen weiter. Am Dienstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 3,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Montag waren es 3,5 gewesen. Binnen 24 Stunden wurde in Sachsen-Anhalt laut RKI keine neue Infektion und kein weiterer Todesfall erfasst.

In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau lag die Inzidenz am Dienstag weiter bei 0. Der Landkreis Jerichower Land erreichte diesen Wert nicht mehr, nachdem ein neuer Corona-Fall gemeldet worden war. Den höchsten Wert in Sachsen-Anhalt gab das RKI mit 13,2 für den Altmarkkreis Salzwedel an.

UPDATE, 22. Juni, 9.35 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weiter einstellig

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt einstellig. Die höchsten Werte wies das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag für den Erzgebirgskreis und die Stadt Dresden mit 9,6 und 6,1 aus. Insgesamt sank die Ansteckungsrate in Sachsen im Vergleich zum Vortag leicht auf 4,7. Bundesweit lag sie bei 8,0.

Laut RKI wurden zuletzt nur noch 14 neue Infektionen im Freistaat gemeldet sowie fünf weitere Todesfälle. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie hierzulande 10.024 Menschen nachweislich im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

UPDATE, 21. Juni, 10.50: Corona-Inzidenz in Sachsen unverändert auf niedrigem Niveau

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bewegt sich unverändert auf niedrigem Niveau. Wie schon am Wochenende wies das Robert Koch-Institut (RKI) sie am Montag mit 5,2 aus.

Von den 13 Regionen in Sachsen hat derzeit der Landkreis Meißen mit 2,5 die niedrigste Inzidenz. Im Erzgebirge ist sie mit 9,9 am höchsten.

Nach Angaben des RKI wurde ein neuer Todesfall gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 10.019 Menschen in Sachsen an oder mit Corona gestorben.

Titelfoto: 123rf/Jakob Fischer

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