Coronavirus in Leipzig: Sachsens Inzidenz steigt deutlich

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Dienstag, 19. Oktober, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 25.313 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 74,3 (Stand: 20. Oktober, 3.24 Uhr).

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Deutschland hat nach Monaten des Lockdowns endlich wieder viele Freiheiten zurück. Die Wirtschaft läuft wieder an, Reisen innerhalb Deutschlands sind nahezu problemlos möglich und beim Einkaufen in Sachsen war die Maskenpflicht zweieinhalb Wochen entfallen. Seit 3. August gilt sie wieder. Alle Infos im Extra-Artikel.

Weil der Inzidenzwert in Leipzig bereits seit längerem unter dem kritischen Wert von 100 liegt, greift mittlerweile die bundesweite "Notbremse" nicht mehr. Die Messestadt, sie lockert und öffnet!

Und auch die Impfquote erhöht sich immer weiter - auch wenn Sachsen im Bundesvergleich eine der niedrigsten Quoten aufweist (Stand Anfang Oktober).

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Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

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UPDATE, 19. Oktober, 9.01 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt gestiegen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche in Sachsen-Anhalt ist wieder gestiegen. Nach einem leichten Rückgang seit Samstag wies das Robert Koch-Institut (RKI) die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 70,2 aus, nach 61,3 am Vortag. Damit liegt das Land noch immer unter dem bundesweiten Durchschnitt von aktuell 75,1.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 292 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Den geringsten Inzidenzwert hat den Angaben zufolge weiterhin die Stadt Dessau-Roßlau mit 26,5, bei deutlich steigender Tendenz, der Burgenlandkreis bleibt mit 129,5 landesweiter Spitzenreiter.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser lagen nach Daten des stündlich aktualisierten Divi-Registers (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) 30 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung – vier mehr als am Montag. Die Zahl der Patienten, die beatmet werden, erhöhte sich um vier auf zehn.

UPDATE, 18. Oktober, 9.25 Uhr: Sachsens Corona-Inzidenz steigt deutlich - Zweithöchste im Bund

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter steil nach oben. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Montagmorgen 123,3 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das war nach Thüringen (138,9) der bundesweit zweithöchste Wert.

Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 113,8. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 74,4 an.

In Sachsen wurde kein weiterer Todesfall registriert. Binnen eines Tages gab es rund 473 Neuinfektionen. Besonders hoch war die Ansteckungsrate in Mittelsachsen (213,9), am niedrigsten im Vogtlandkreis (42,4).

UPDATE, 16. Oktober, 10.39 Uhr: Corona-Inzidenz klettert in Sachsen auf über 100

Die Corona-Inzidenz in Sachsen hat die 100er-Marke überschritten. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 105,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 98,9. Damit liegt Sachsen gleichauf mit Bayern, nur in Thüringen liegt die Inzidenz noch höher (129,1).

An oder im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung starben in Sachsen sieben weitere Menschen, rund 860 Neuinfektionen binnen eines Tages wurden registriert. Die höchste Ansteckungsrate verbuchte weiterhin Mittelsachsen (183,4), die niedrigste der Vogtlandkreis (41,5).

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte bereits Anfang der Woche vor steigenden Corona-Zahlen und einer "Pandemie der Ungeimpften" gewarnt. In Sachsen sind rund 56 Prozent der Menschen vollständig geimpft – so wenig wie in keinem anderen Bundesland.

UPDATE, 16. Oktober, 9.27 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt steigt auf 62,3

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt ist weiter gestiegen. Am Samstag erreichte sie 62,3 nach 59,2 am Freitag und 57 am Donnerstag, wie aus einer Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Bundesweit lag sie laut RKI am Samstag bei 70,8.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt 274 Neuinfektionen sowie drei weitere Todesfälle. Dabei gibt es große regionale Unterschiede: Den geringsten Inzidenzwert hat den Angaben zufolge weiterhin Dessau-Roßlau mit 21,4, den höchsten der Burgenlandkreis mit 105,3, der Saalekreis liegt als zweiter Kreis über der 100er-Marke mit 104,7.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Sachen-Anhalt lagen nach Daten des Divi-Registers vom Samstag 28 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. Zehn Patienten mussten beatmet werden. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

UPDATE, 15. Oktober, 18.15 Uhr: Zahl der gefälschten Impfausweise nimmt zu

In Sachsen sind offenbar immer mehr gefälschte Impfausweise im Umlauf. Die Zahl der gemeldeten Fälschungen ist in den vergangenen Monaten gestiegen, wie das sächsische Innenministerium am Freitag auf dpa-Anfrage mitteilte.

Demnach wurden seit Mai dieses Jahres insgesamt 22 Fälschungen von Impfausweisen mit Corona-Bezug gemeldet. In den Monaten Mai und Juni waren es jeweils zwei Fälle, im Juni fünf, im August drei und im September zehn. Bei den Fällen dauern die Ermittlungen laut Ministerium noch an.

Auch im Nachbarland Thüringen war die Zahl der Meldungen zuletzt gestiegen. Entsprechende Hinweise hätten sich zuletzt gemehrt, teilten die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) und das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Vor allem die Zahl der Meldungen von Verdachtsfällen durch Apotheken sei zuletzt rapide gestiegen.

Offenbar sind immer mehr gefälschte Impfausweise im Umlauf. (Symbolbild)
Offenbar sind immer mehr gefälschte Impfausweise im Umlauf. (Symbolbild)  © Helmut Fricke/dpa

UPDATE, 15. Oktober, 8.58 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt wieder leicht gestiegen

Trotz eines erneuten Anstiegs bewegt sich die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Erkrankungen in Sachsen-Anhalt im bundesweiten Vergleich weiter auf moderatem Niveau.

Das Robert Koch-Institut meldete am Freitag 59,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Am Tag zuvor lag dieser Wert bei 57. Sachsen-Anhalt liegt damit weiter unter dem Bundesdurchschnitt von 68,7.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 299 Neuinfektionen sowie zwei weitere Todesfälle.

Dabei gibt es große regionale Unterschiede: Den geringsten Inzidenzwert hat den Angaben zufolge weiterhin Dessau-Roßlau mit 22,7, den höchsten der Burgenlandkreis mit 113,2.

UPDATE, 15. Oktober, 8.54 Uhr: Corona-Inzidenz steigt in Sachsen auf 98,9

Die sächsischen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) seit Donnerstag 874 neue Corona-Fälle gemeldet.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 98,9, wie das RKI am Freitag mitteilte.

Damit gehört Sachsen nach Thüringen und Bayern weiter zu den drei Bundesländern mit der höchsten Inzidenz. Bundesweit gab das RKI den Wert mit 68,7 an.

An oder im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung starben vier weitere Menschen. Die höchste Inzidenz im Bundesland wies weiterhin Mittelsachsen (172,5) aus, die niedrigste der Vogtlandkreis (41,1).

UPDATE, 13. Oktober, 15.12 Uhr: Krankenhausgesellschaft besorgt wegen steigender Corona-Zahlen

Die sächsische Krankenhausgesellschaft hat sich angesichts steigender Zahlen von Corona-Patienten besorgt gezeigt. "Wir rufen die sächsische Bevölkerung auf, alles zu tun, um die weitere Ausbreitung des Covid-19-Infektionsgeschehens zu verhindern", sagte Geschäftsführer Stephan Helm am Mittwoch.

Zudem appellierte er an die Menschen, sich impfen zu lassen. Eine wiederholte Überlastung der Krankenhäuser und der Mitarbeiter müsse vermieden werden. "Viele arbeiten seit über einem Jahr immer wieder an der Belastungsgrenze und das den ganzen Tag mit Vollschutz."

Die Krankenhausgesellschaft verwies auf die Lage vor einem Jahr, wo die Sieben-Tage-Inzidenz für Sachsen bei 22 gelegen habe und die zweite Welle eingesetzt habe. Derzeit beträgt die Inzidenz im Freistaat 85,9.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Dresden werden derzeit 199 Covid-19-Patienten auf den Normalstationen behandelt und 96 auf den Intensivstationen – Tendenz steigend.

Mit Sorge blickt die sächsische Krankenhausgesellschaft auf die steigenden Corona-Zahlen und auf eine mögliche wiederholte Überlastung der Krankenhäuser. (Archivbild)
Mit Sorge blickt die sächsische Krankenhausgesellschaft auf die steigenden Corona-Zahlen und auf eine mögliche wiederholte Überlastung der Krankenhäuser. (Archivbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 13. Oktober, 14.40 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt sinkt leicht

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist leicht gesunken und bewegt sich somit im bundesweiten Vergleich eher auf niedrigem Niveau. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) betrug die Corona-Ansteckungsrate am Mittwoch 50,7, am Tag zuvor lag der Wert noch bei 52,9. Sachsen-Anhalt liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt von 65,4 (Dienstag: 65,8).

Die Gesundheitsämter meldeten für das Land 224 neue Infektionen sowie vier neue Todesfälle. Dabei gibt es erhebliche regionale Unterschiede: Den geringsten Inzidenzwert hat den Angaben zufolge Dessau-Roßlau mit 23,9, den höchsten der Burgenlandkreis mit 94,0.

UPDATE, 13. Oktober, 8.30 Uhr: RKI registriert knapp 1000 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen wurden innerhalb eines Tages knapp 1000 Corona-Neuinfektionen registriert. Laut Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag die Corona-Ansteckungsrate damit bei 85,9. Am Dienstag betrug der Wert 85,3 - er gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gemeldet wurden.

Mittelsachsen, das Erzgebirge sowie der Kreis Bautzen verbuchen derzeit dreistellige Inzidenz-Werte. Zudem meldeten die Gesundheitsämter drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 binnen 24 Stunden.

Sachsen liegt mit seiner Sieben-Tage-Inzidenz deutlich über dem Bundesdurchschnitt von derzeit 65,4.

Titelfoto: Helmut Fricke/dpa

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