Bedrohungslage: Spezialkräfte der Leipziger Polizei im Clara-Zetkin-Park im Einsatz

Leipzig - Im Bereich des Clara-Zetkin-Parks gab es am Samstagabend einen Einsatz der "LebEL"-Einheit der Leipziger Polizei.

Auf einer Parkbank trafen die Einsatzkräfte auf die drei Jugendlichen und den 30-jährigen Rumänen.
Auf einer Parkbank trafen die Einsatzkräfte auf die drei Jugendlichen und den 30-jährigen Rumänen.  © Silvio Bürger

Nach Angaben der Polizeisprecherin Maxi Böckel wurden die Einsatzkräfte der "LebEL"-Einheit um 22.30 Uhr in die Ferdinand-Lassalle-Straße am Rande des Clara-Zetkin-Parks alarmiert. Die Abkürzung der Einsatzkräfte steht für "lebensbedrohliche Einsatzlagen".

Dort sei zuvor ein 30-jähriger Rumäne auf drei Jugendliche losgerannt, die nahe einer Parkbank Videos gedreht hatten.

"Der Mann soll die drei Jugendlichen mit einem schwarzen, eckigen Gegenstand auf Höhe seiner Brust bedroht haben", so Böckel. Wie sich vor Ort herausstellte, handelte es sich dabei jedoch lediglich um eine Taschenlampe.

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Gegenüber dem 30-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Bedrohung gefertigt. Danach wurde er aus der Maßnahme entlassen.

Der 30-Jährige wurde durchsucht. Statt einer Waffe fanden die Einsatzkräfte eine Taschenlampe.
Der 30-Jährige wurde durchsucht. Statt einer Waffe fanden die Einsatzkräfte eine Taschenlampe.  © Silvio Bürger
Die "LebEL"-Einheit ist speziell ausgerüstet und trainiert, um in lebensgefährlichen Einsatzlagen schnell handeln zu können.
Die "LebEL"-Einheit ist speziell ausgerüstet und trainiert, um in lebensgefährlichen Einsatzlagen schnell handeln zu können.  © Silvio Bürger

Wenig später wurde der Einsatz für beendet erklärt.

Titelfoto: Bildmontage: Silvio Bürger

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