Frontscheibe eingeworfen: Bayer eskaliert, nachdem er beim Schwarzfahren erwischt wird

Leipzig - Ein renitenter Reisender aus Bayern hat am Freitag für reichlich Arbeit bei der Bundespolizei am Leipziger Hauptbahnhof gesorgt. Sein vermeintlicher Plan, sich später an den Beamten zu rächen, ging dabei ordentlich nach hinten los.

Erst fuhr der Mann ohne Ticket im ICE, dann weigerte er sich, in Leipzig zur Feststellung seiner Identität aus dem Zug zu steigen. (Archivaufnahme)
Erst fuhr der Mann ohne Ticket im ICE, dann weigerte er sich, in Leipzig zur Feststellung seiner Identität aus dem Zug zu steigen. (Archivaufnahme)  © Jan Woitas/dpa

Zunächst alarmierten am frühen Freitagmorgen Zugbegleiter die Bundespolizei, da ein Reisegast im ICE von Erfurt nach Leipzig ohne Ticket mitfuhr und sich weigerte, sich auszuweisen.

"Als die Beamten den Mann zur Klärung seiner Identität mit zur Dienststelle nehmen wollten, sperrte sich der 43-Jährige und musste gefesselt zur Wache gebracht werden", sagte Polizeisprecherin Yvonne Manger.

Gegen den Bayern wurden daraufhin ein Strafverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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Kurz nachdem der Mann entlassen wurde, erhielten die Beamten die Nachricht, dass ein Unbekannter ein Dienstfahrzeug der Bundespolizei beschädigt und die Frontscheibe eingeworfen hatte.

Auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera des Bahnhofs erkannten die Einsatzkräfte den Übeltäter jedoch auf den ersten Blick: Es war der 43-jährige Schwarzfahrer aus Bayern. "Auch dazu wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet", sagte die Polizeisprecherin.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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