Mann (43) meldet gestohlenes Handy und landet plötzlich selbst hinter Gittern

Leipzig - Diesen Besuch hatte er sich sicherlich anders vorgestellt.

Dass sein Handy gestohlen wurde, war für einen 43-Jährigen in Leipzig nur der Anfang des Unglücks. (Symbolbild)
Dass sein Handy gestohlen wurde, war für einen 43-Jährigen in Leipzig nur der Anfang des Unglücks. (Symbolbild)  © anyaberkut/123RF

Als ein 43-jähriger Slowake am Dienstagmorgen bei der Wache der Bundespolizei im Leipziger Hauptbahnhof klingelte, wollte er eigentlich nur sein Handy als gestohlen melden. Kurz darauf landete er jedoch selbst hinter Gittern!

Der Grund: Während die Bundespolizisten den Diebstahl aufnahmen, bemerkten sie, dass gegen den 43-Jährigen selbst ein Haftbefehl vorlag.

Das Amtsgericht Leipzig hatte den Mann im Januar wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu einer Geldstrafe von 2430 Euro verurteilt. Alternativ standen 81 Tage Freiheitsstrafe aus.

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Da der Slowake die Geldstrafe nicht bezahlen konnte, ging es für ihn direkt ins Kittchen.

Beamte der Bundespolizei brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Leipzig.

Titelfoto: anyaberkut/123RF

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