Mit über 200 km/h auf der A38: Polizei liefert sich Verfolgungsjagd mit Audi-Dieb

Leipzig/Trebsen - In der Nacht zum Dienstag haben Einsatzkräfte der Leipziger Polizei einen furchtlosen Autodieb bis nach Trebsen verfolgt.

Um den Autodieb nicht zu verlieren, beschleunigten die Einsatzkräfte ebenso auf über 200 km/h. (Symbolbild)
Um den Autodieb nicht zu verlieren, beschleunigten die Einsatzkräfte ebenso auf über 200 km/h. (Symbolbild)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Nach Angaben der Polizeibehörde waren die Einsatzkräfte in der Nacht über den Diebstahl informiert worden. Beamte des Autobahnpolizeireviers trafen auf der A38 in Höhe des Parkplatzes Pösgraben auf den Dieb samt dem gestohlenen Audi S4 und nahmen die Verfolgung auf.

Der 36-jährige Fahrer wechselte auf die A14 und beschleunigte sein Auto auf mehr als 200 km/h, sodass die Beamten Mühe hatten, ihm zu folgen.

"In Grimma verließ er die Autobahn und fuhr anschließend mit hoher Geschwindigkeit weiter in Richtung Trebsen. Dabei kam es mehrfach zu gefährlichen Situationen, in denen der Audi-Fahrer beinahe verunfallte", berichtete die Polizei von der halsbrecherischen Aktion.

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In Trebsen prallte das Auto dann gegen einen Bordstein und der Dieb versuchte, fußläufig zu flüchten. Die Beamten konnten ihn überwältigen - ein Drogenschnelltest zeigte positiv auf Amphetamine an.

Am Audi entstand ein Sachschaden in Höhe von knapp 10.000 Euro. Der 36-Jährige wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt.

Gegen ihn wird unter anderem wegen eines besonders schweren Diebstahls sowie Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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