Erste Einblicke von neuer Anlage: So geht es den Tieren der sächsischen "Tiger-"Queen" heute

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Dölzig/Villena - Es gibt ein weiteres Lebenszeichen von den sechs Tigern, die Anfang Juli von Dölzig bei Leipzig nach Spanien gebracht wurden. Nachdem die Tiere Ende August von ihrer Quarantänestation auf eine Außenanlage gezogen sind, hat die Tierschutzorganisation "AAP" nun exklusive Aufnahmen von den Tieren geteilt.

Die Tiger haben einen Pool und verschiedene Beschäftigungsangebote und scheinen diese zu nutzen.
Die Tiger haben einen Pool und verschiedene Beschäftigungsangebote und scheinen diese zu nutzen.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/@aap_deutschland

Es wurden verschiedene Kameras an der Außenanlage angebracht, mit denen die Pflegerinnen und Pfleger die Großkatzen genau beobachten können.

Was auf den gezeigten Aufnahmen zu erkennen ist, wirkt positiv! Die sechs Tiger laufen gemeinsam über die Außenanlage, spielen zusammen, beschäftigen sich mit Baumstämmen und gehen im Pool baden.

"Den Tigern geht es unglaublich gut", sagte Jolien Geens, Tierpflegerin der Gruppe und erklärte: "Im Rahmen ihrer Resozialisierung erhalten sie bald Zugang zu einem zweiten Außengehege und wechseln alle paar Tage zwischen den beiden."

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So sollen sie noch mehr Abwechslung und Platz bekommen.

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Die Tierschützer führen die Tiger langsam an neue Umgebungen heran

Die Tierschutzorganisation "AAP" teilte auch Einzelfotos der Tiere. Hier zu sehen sind Saphira (l.) und Simbi (r.).
Die Tierschutzorganisation "AAP" teilte auch Einzelfotos der Tiere. Hier zu sehen sind Saphira (l.) und Simbi (r.).  © Bildmontage: Facebook/AAP Deutschland

Kurz nach ihrer Ankunft in der Rettungsstation in Spanien waren die Tiere erst einmal in einem etwas trostlos aussehenden Quarantäne-Gehege untergebracht.

Nachdem die gesetzlich vorgeschriebene Quarantäne überstanden war, kamen sie in ein Übergangsgehege, Schritt für Schritt wird ihr Platz nun vergrößert. Im August erklärten die Tierschützer, dass man so handelt, um die Tiger langsam an die neuen Umgebungen und Gerüche zu gewöhnen. Sie sollen dabei das Tempo vorgeben.

Bei jedem Schritt werden Saphira, Bombay, Simbi, Davine, Radscha und Goliath genau beobachtet. Zum Konzept der Station von "AAP" gehört, dass der Kontakt zum Menschen so gering wie möglich gehalten wird. So können beispielsweise Besucher die Anlage nur mit einer vorherigen Anmeldung betreten.

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Die Tiere lebten zuvor bei der "Tiger-Queen" Carmen Zander (53) auf einem Gelände in der Nähe von Leipzig. Nachdem im Mai einer der Tiger einen Pfleger tödlich verletzt hatte und aus seinem Gehege getürmt war, sorgte der Fall bundesweit für Aufsehen. Im Juli wurden sechs der acht Tiger nach Spanien gebracht, weil Zander nach Ansicht des Landratsamtes Nordsachsen behördliche Vorgaben nicht erfüllt hatte.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zum Fall dauern an.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Instagram/@aap_deutschland

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