Inferno mit Millionenschaden in Leipzig: 28 Fahrzeuge abgefackelt
Leipzig - Im Leipziger Osten sind in der Nacht zu Donnerstag viele Fahrzeuge in Brand geraten, was zu einem Schaden im Millionenbereich geführt hat.
Die Feuerwehr rückte gegen 1.45 Uhr in die Paunsdorfer Straße im Stadtteil Sellerhausen-Stünz aus.
Dort waren auf dem Betriebsgelände des Fahrzeugbauers MAN, auf dem Busse und Nutzfahrzeuge abgestellt sind, mehrere Lastwagen und Transporter in Brand geraten. Die Polizei spricht von "mehr als 20 Fahrzeugen". Mittlerweile hat MAN-Sprecher Manuel Hiermeyer auf TAG24-Anfrage von 20 zerstörten und acht beschädigten Fahrzeugen gesprochen. "Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden."
Nach noch unbestätigten TAG24-Informationen soll das Feuer an drei unterschiedlichen Orten ausgebrochen sein, welches von der Feuerwehr gelöscht werden konnte.
Der Sachschaden wird auf einen Betrag im siebenstelligen Bereich geschätzt, beträgt also wohl mehr als eine Million Euro. Verletzt wurde niemand.
Gegenstand der Ermittlungen der Polizeidirektion Leipzig und des Polizeiliche Extremismus- und Terrorismus-Abwehrzentrums (PTAZ) des LKA Sachsen ist die Ursache des Flammeninfernos. Man ermittle wegen des Verdachts eines Branddelikts und könne eine politische Motivation nicht ausschließen.
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Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang mit ähnlich gelagerten Anschlägen wie Ende September in Barleben (Sachsen-Anhalt), als ebenfalls auf einem MAN-Betriebsgelände drei Bundeswehr-Lastwagen angezündet wurden.
Erstmeldung am 22. Oktober, 7.25 Uhr. Zuletzt aktualisiert um 12.13 Uhr.
Titelfoto: Bildmontage: Alexander Bischoff ; 7aktuell.de | Eric Pannier
