Ist das Leipziger Capa-Wäldchen jetzt gerettet? Stadt legt neue Pläne für Kleinmesse vor
Leipzig - Die Proteste rund um den Erhalt des Leipziger Capa-Wäldchens scheinen Wirkung gezeigt zu haben.
Die im Sommer von der Stadt angekündigte Maßnahme, eine 57.000 qm große Fläche des Capa-Wäldchens für den Ausbau des RB Leipzig-Trainingsgeländes opfern zu wollen, hatte für allerlei Kritik und Gegenwind gesorgt. Immerhin handelt es sich bei dem Areal um ein Vogelschutzgebiet.
Jetzt scheint die Stadt es sich aber anders überlegt zu haben, wie sie am Freitag verlauten ließ: Die Kleinmesse soll demnach auf die Festwiese umziehen, und die dadurch frei gewordene Fläche kann dann von RB Leipzig in ein Trainingsgelände umgewandelt werden.
"Eingriffe in das Capa-Wäldchen wären nicht notwendig", so die Stadt.
Der Kleinmesse würde dann zukünftig ein rund 4 Hektar großes Areal zur Verfügung stehen, welches durch die zentrale Lage gut mit dem ÖPNV erreichbar wäre. Auch "Synergien" zu Stadion und Arena seien denkbar.
Die Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und den beteiligten Partnern laufen noch. Unter anderem müssen noch Fragen rund um den Denkmal- und Lärmschutz sowie Kostenpunkte geklärt werden, bevor der Stadtrat die finale Entscheidung fällen kann.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
