Zum Jubiläum: Leipziger Hotel bestellt den Weihnachtsmann mitten im Sommer
Von Lutz Brose
Leipzig - Happy Birthday, INNSiDE by Meliá! Mit einem Presse-Lunch läutete am Montag das etwas andere Hotel in der Gottschedstraße die Jubiläumswoche zu seinem 10. Geburtstag ein.
"Es werden sieben Tage voller Genuss, Bewegung, Kunst und Musik sein", verspricht General Manager Robert Bauer. Zu den Events rund um die Feierlichkeiten, zu der namenhafte Spitzenköche, Künstler und DJs verpflichtet wurden, sind neben den Hotelgästen auch die Leipziger herzlich eingeladen.
"Es war von Anfang an unser Ziel, Menschen und Funktionsbereiche zu verbinden", so Robert Bauer, der vor zehn Jahren auch schon die Eröffnungsrede gehalten hatte.
So können beispielsweise am Mittwoch die Besucher in der Zeit von 17.30 bis 22 Uhr das Haus frei entdecken, an kreativen Aktionen teilnehmen und bei geführten Touren Bereiche kennenlernen, die sonst nicht immer öffentlich zugänglich sind. Pop-ups, Kunst- und Genussstationen auf verschiedenen Etagen sowie überraschende Begegnungen sollen den Besuch verfeinern.
An dem Tag wird sogar der Weihnachtsmann mit Geschenken im Hotel erwartet. Kleiner Marketing-Gag, um Weihnachtsfeiern zu akquirieren.
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Zwei Champions-League-Gegner von RB haben schon angefragt
Das Gebäude wurde innen hauptsächlich vom Künstler Michael Fischer-Art (57) gestaltet. Zuvor musste der Leipziger aber Kinderbetreuer für die Sprösslinge einiger Chefs aus der Meliá-Gruppe spielen. Die wollten sich bei einem Besuch Leipzig anschauen und suchten nach einer ausgefallenen Betreuung.
Fischer-Art veranstaltete einen Workshop und überzeugte nicht nur damit, auch seine Werke kamen gut an.
Auch nach der Festwoche bleibt es im INNSiDE nicht ruhig. Zwei Gegner aus der Gruppenphase der Champions League von RB Leipzig haben schon angefragt. Bei einer prognostizieren Auslastung von 76 Prozent werden in diesem Jahr 76.000 Übernachtungsgäste erwartet.
Und Hoteldirektor sein, kann manchmal noch anstrengender sein. Vor Kurzem wurde Robert Bauer von einem hochrangigen Repräsentanten der katalanischen Regierung gefragt, ob er mit ihm Joggen möchte.
Nach dem Sí (ja) wurde die Strecke abends mit Fahrrad und den Bodyguards des prominenten Gastes abgefahren. Frühmorgens um 6 Uhr ging es wieder auf die Piste. Dabei wollte der Gast auch noch Leipzig erklärt haben. "Meine anstrengendste Joggingrunde", gestand Bauer.
Titelfoto: Bildmontage: Lutz Brose

