Leipzig - Nach zweijährigen Bauarbeiten konnte am Dienstag endlich das Leipziger Erich-Zeigner-Haus wiedereröffnet werden.
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurden die Wohn- und Arbeitsräume des früheren Leipziger Oberbürgermeisters Erich Zeigner in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Neben der Restaurierung des historischen Treppenhauses stand zudem der Einbau von denkmalgerechten Holzfenstern im Fokus, wie es am Mittwoch in einer Pressemitteilung hieß.
"Dem Kulturamt war es von Beginn der Planung an wichtig, Stadtgeschichte, Denkmalschutz und Nachhaltigkeit zu verbinden", erklärt die Kulturbürgermeisterin, Dr. Skadi Jennicke. So freue sie sich auch besonders darüber, die in den vergangenen Jahren stark abgenutzten authentischen Möbel, Türen, Öfen, Böden und Wandfarben wieder neu erstrahlen lassen zu können.
Der Verein Erich-Zeigner-Haus e.V. nutzt das Gebäude vor allem für die Bildungsarbeit mit Schülern und Erwachsenen. Ab sofort ist dies zumindest im Erdgeschoss auch im barrierefreien Rahmen im Foyer sowie im Arbeits- und im Musikzimmer möglich.
Die rund 2,6 Millionen Euro Sanierungskosten wurden vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus mit 1,6 Millionen Euro bezuschusst und auch die Stadt Leipzig übernahm 631.000 Euro sowie zusätzliche Mittel für eine neue Ausstellung über Zeigner.