21-Jähriger will gefälschte Rezepte einlösen: Leipziger Apothekerin reagiert genau richtig

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Leipzig - Am Freitag versuchte ein 21-Jähriger, in einer Connewitzer Apotheke mit einem gefälschten Rezept an Medikamente zu kommen. Mit dem, was als Nächstes geschah, hatte er wahrscheinlich nicht gerechnet.

Glücklicherweise bemerkte die Apothekerin, dass das Rezept eine Fälschung war. (Symbolbild)
Glücklicherweise bemerkte die Apothekerin, dass das Rezept eine Fälschung war. (Symbolbild)  © Emily Wabitsch/dpa

Etwa gegen 16 Uhr am Freitagnachmittag hatte der Mann in einer Apotheke in der Bornaischen Straße im Leipziger Stadtteil Connewitz um die Herausgabe verschreibungspflichtiger Medikamente gebeten. Dafür wies der 21-Jährige ein offenbar gefälschtes Rezept vor.

Glücklicherweise konnte die Apothekerin den Betrug durchschauen, ließ sich davon aber nichts anmerken. Stattdessen sagte sie dem Mann, dass das Medikament bestellt werden müsse und er es am Samstag abholen kommen soll. Des Weiteren informierte sie die Polizei wegen Urkundenfälschung.

Als der Mann am Samstag schließlich seine Bestellung abholen wollte, alarmierte die Frau die Einsatzkräfte.

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Wie die Polizei mitteilte, habe man den 21-Jährigen sowie seinen 23 Jahre alten Begleiter noch vor Ort stellen können.

Apothekenbesuch endet mit Durchsuchung

Die Beamten konnten die beiden Männer noch vor Ort stellen. (Symbolbild)
Die Beamten konnten die beiden Männer noch vor Ort stellen. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Doch damit nicht genug. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft erfolgte zudem eine Durchsuchung des Autos sowie der Wohnung der beiden Männer in Lößnig.

"Dabei wurden unter anderem mehrere Blankorezepte, eine Vielzahl verschreibungspflichtiger Medikamente, Böller, Bargeld und Handys sichergestellt", schilderte Sprecher Moritz Peters.

Die Verdächtigen wurden mit Abschluss der Maßnahmen vorerst entlassen. Nichtsdestotrotz habe die Polizei die Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, Betrug und Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz aufgenommen.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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