770 Wohneinheiten, Park, neue Straße: Auf dieser Brachfläche soll riesiges Leipziger Quartier entstehen
Leipzig - Im Leipziger Stadtteil Gohlis-Nord soll in den kommenden Jahren ein neues Wohnquartier entstehen.
Nach Angaben der Stadtverwaltung soll das Quartier östlich der Bremer Straße Platz für bis zu 1350 Menschen bieten. Damit will man auf den steigenden Bedarf nach Wohnraum reagieren.
Der entsprechende Bebauungsplanentwurf "Stadtquartier östlich der Bremer Straße" sieht das ehemalige Kasernengelände in Gohlis-Nord für das Projekt vor. Seit Mitte der 90er-Jahre liegt es größtenteils brach.
Das Gebiet umfasst insgesamt sieben Hektar und wird von der Max-Liebermann-Straße und der Bremer Straße begrenzt. Im Norden reicht es bis zur dortigen Waldfläche, während der östlichste Punkt an die Bundesnetzagentur angrenzt.
Insgesamt sind etwa 770 Wohneinheiten für das Quartier vorgesehen, nach Stadt-Angaben rund 30 Prozent demnach mietpreis- und belegungsgebunden. Im Bereich der Bremer Straße sollen vier- bis fünfgeschossige Wohnhäuser entstehen, im Nordosten seien Reihen- oder Stadthäuser denkbar.
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"Stadtquartier östlich der Bremer Straße" soll öffentlichen Park bekommen
Die neuen Wohngebiete sollen außerdem von der zentralen Grünfläche "Grünkeil" miteinander verbunden werden, welche auch als öffentliches Naherholungsgebiet für Leipzigerinnen und Leipziger dienen wird.
Um das Quartier noch besser an den Stadtverkehr anzuschließen, ist zudem der Bau einer neuen Straße geplant, die von Süd nach Nord führt und die Erschließung ab der Max-Liebermann-Straße ermöglicht.
Die Straße soll verkehrsberuhigt aufgebaut sein und einen öffentlich nutzbaren Geh- und Radweg mit sich bringen.
Bevor die Bauarbeiten losgehen und weitere Details beschlossen werden können, muss der Stadtrat erst noch grünes Licht geben.
Titelfoto: Christian Grube

