Baby bei Unfall im Leipziger Westen verletzt: Umgekippter Transporter legt Verkehr lahm
Leipzig - Am Montagvormittag verunfallte ein Transporter im Leipziger Westen auf der Kreuzung Antonienstraße/Gießerstraße.
Gegen 10 Uhr sei es zu einem Verkehrsunfall im Leipziger Stadtteil Plagwitz gekommen.
Wie Polizeisprecher Tom Erik Richter schilderte, sei der 27-jährige Fahrer eines VW Crafters auf der Gießerstraße in Richtung Karl-Heine-Straße unterwegs gewesen, als er die Antonienstraße überqueren wollte. Dabei sei die Ampel aufgrund einer Wartung ausgeschaltet gewesen.
"Als er in die, nun schlussendlich durch Schilder geregelte, Kreuzung einfuhr, kollidierte er mit einem vorfahrtsberechtigten VW Golf (Fahrer: 28), der auf der Antonienstraße in stadteinwärtiger Richtung fuhr", ergänzte Polizeisprecherin Susanne Lübcke.
Daraufhin sei es zu einem weiteren Zusammenstoß mit einer 64 Jahre alten Fahrerin eines Alfa Romeo gekommen. Der Transporter geriet ins Schleudern und kippte schließlich auf die Seite.
Darunter auch ein Baby: Sechs Personen nach Kreuzungscrash verletzt
Der 27-jährige Crafterfahrer und seine beiden Insassen (38, 51) wurden leicht verletzt.
Zudem zogen sich auch die Fahrer des Golfs, darunter ein 28 Jahre alter Mann, eine 29-jährige Frau und ein Baby, Verletzungen zu. Die Fahrerin des Alfa Romeo blieb unverletzt.
Der Sachschaden werde derzeit auf 50.000 Euro geschätzt.
Die Kreuzung Antonienstraße und Gießerstraße musste im Zuge der Räumungsarbeiten bis 13.30 Uhr gesperrt bleiben. Der Verkehrsunfalldienst ermittele wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.
Erstmeldung am 28. September um 11.26 Uhr, Update um 16.03 Uhr.
Titelfoto: Bildmontage: EHL/Erik-Holm Langhof

