Blinde Zerstörungswut: Vandalen verwüsten Sachsens älteste Kleingartenanlage
Leipzig - Eigentlich ist Sachsens älteste Kleingartenanlage die "KGV Johannisthal 1832" in Leipzig eine echte Oase der Ruhe. In letzter Zeit trieben unbekannte Vandalen dort aber ihr Unwesen und zerstörten gleich mehrere Objekte.
Alles in Kürze
- Vandalen zerstören Teile von Sachsens ältester Kleingartenanlage
- Zerstörung umfasst Schaukästen, Zierapfelbaum und Kinderspielplatz
- Kleingartenverein startet Spendenaufruf auf GoFundMe
- 2000 Euro sollen für Reparaturen gesammelt werden
- Anlage in Leipzig ist Sachsens älteste und Deutschlands zweitälteste

"In der Nacht vom 23.08.2025 wurden wichtige Teile unseres Vereinsgeländes auf das Schlimmste mutwillig zerstört", schreibt Anna Tereschenko, die 1. Vorsitzende des Vereins, in einem Spendenaufruf.
Unbekannte zerstörten zwei Schaukästen-Ständer, einen Zierapfelbaum und den Kinderspielplatz mit dem Holzhaus.
"Wir sind entsetzt über solche sinnlose Zerstörung", fährt die Vorsitzende fort. Es sei auch nicht der erste Einbruch in die Anlage gewesen.
Den Kleingartenverein stellt das vor große Herausforderungen. Vandalismus würde nicht von der Versicherung übernommen, so der Verein.

Kleingartenanlage startet Spendenaufruf

Die Laubenpieper stehen damit vor finanziellen Problemen und haben auf der Webseite GoFundMe einen Spendenaufruf gestartet. 2000 Euro sollen mindestens zusammenkommen, um die Schäden zu beseitigen und die Anlage wieder herzurichten.
"Jede Spende - egal wie klein - hilft uns, das Vereinsgelände wieder aufzubauen", schreibt Anna Tereschenko.
Die Anlage liegt zentrumsnah zwischen dem Grassi Museum und dem Universitätsklinikum. Viele Spaziergänger nutzen sie für Ruhe und Natur mitten in der Stadt.
Heute ist sie die älteste Kleingartenanlage Sachsens und die zweitälteste in ganz Deutschland.
Titelfoto: Bildmontage: Instagram/screenshot/@kgvjohannistal1832