Brückenumbau für 100 Millionen Euro gestartet: Sperrung für Fußgänger und Radfahrer

Leipzig - Das Multimillionen-Projekt zum Umbau der Georg-Schwarz-Brücken in Leipzig ist gestartet und Fußgänger sowie schiebende Radfahrer müssen nun auf eine provisorische Brücke ausweichen, um zu den Bahnsteigen der Deutschen Bahn zu kommen.

Das ist der aktuelle Stand der Behelfsbrücke zu den Bahnsteigen an den Georg-Schwarz-Brücken.
Das ist der aktuelle Stand der Behelfsbrücke zu den Bahnsteigen an den Georg-Schwarz-Brücken.  © Stadt Leipzig

Der bisherige Weg zu den Mittelbahnsteigen 1 und 2 sowie zum Gleis 3 über die Georg-Schwarz-Brücke wird dafür gesperrt und über die nächsten Tage zurückgebaut, informiert die Stadt.

Um dorthin zu kommen, müssen Fußgänger und Radfahrer, die ihr Bike schieben, über die Behelfsbrücke in der Straße Am Ritterschlößchen laufen.

Im April ist die Verlängerung der Behilfsbrücke bis zum Gleis 4 sowie zur Philipp-Reis-Straße dann fertig. Im Anschluss soll auch der Rest des Bahnsteigzugangs der Georg-Schwarz-Brücke zurückgebaut werden.

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"Beide Teile der Behelfsbrücke sind dank mehrerer mobiler Aufzüge auch barrierefrei erreichbar", erklärt die Stadt.

Die vorbereitenden Arbeiten zum Umbau der Georg-Schwarz-Brücken zwischen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg laufen seit September. Ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Es wird mit einer Bauzeit von sechs Jahren gerechnet.

Titelfoto: Stadt Leipzig

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