Demo legt Leipziger Verkehr lahm: Tausende bimmeln für mehr Sicherheit

Leipzig - Es nahm und nahm kein Ende: Mehrere Tausend Menschen haben sich am Freitagabend in Leipzig auf ihr Fahrrad geschwungen und sind gemeinschaftlich eine festgelegte Route abgefahren, um für mehr Sicherheit zu demonstrieren. Der Auto- und LVB-Verkehr kam stellenweise zum Erliegen.

Auf dem Innenstadtring ...  © Silvio Bürger

Der komplette Fahrtverlauf, startend von der Sachsenbrücke, über die Richard-Lehmann-Straße (B2), die Karl-Liebknecht-Straße, über Teile des Innenstadtrings, vorbei an Quarterback Immobilien Arena und Red Bull Arena, zurück zur Sachsenbrücke, war für den motorisierten Verkehr gesperrt worden.

Um die 45 Minuten mussten Autofahrer warten, die Wegstrecke zu kreuzen. Auch Ampeln waren auf der elf Kilometer langen Route abgeschaltet, damit niemand absteigen musste.

Die Teilnehmer, es könnten nach ersten Schätzungen mindestens 5000 gewesen sein, klingelten sich auf ihren teils bunt beleuchteten Bikes durch die City und beschallten die Straßen mit lauter Musik (u.a. "We Are Family" oder Blümchens "Boomerang").

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"Klimaschutz ist wichtig, wir haben es im Sommer am eigenen Leibe gespürt. Und Radfahren ist Klimaschutz. Wir alle haben jeden Tag die Wahl, welches Verkehrsmittel wir nutzen. Die Wahl geht hoffentlich in den nächsten drei Wochen, aber auch generell, aufs Fahrrad."

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... der Karli ...  © 7aktuell.de | Eric Pannier
... oder der normalerweise nur für motorisierten Verkehr freigegeben B2 wurde fleißig in die Pedale getreten.

Drei Wochen lang wird zum Stadtradeln aufgerufen. Mindestens in dieser Zeit soll auf den Drahtesel umgestiegen werden. 2025 machten laut des veranstaltenden "Ökolöwe e.V." mehr als 20.000 Leipzigerinnen und Leipziger mit, radelten 3,7 Millionen Kilometer und hätten dadurch 618 Tonnen CO2 vermieden.

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