Leipzig - Ein leichtes Erdbeben erschütterte am Dienstagabend vor allem den Leipziger Süden an der Grenze zu Thüringen.
Wie zuvor die LVZ berichtete, registrierten die Messegeräte der TU Bergakademie Freiberg gegen 18.22 Uhr etwa 3,2 Magnitude.
Ein Erdbeben dieser Stärke gab es seit knapp einem Jahrzehnt nicht mehr im Bereich um Leipzig.
Wie der Geologe Dr. Lutz Sonnabend vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie im Gespräch mit TAG24 bestätigte, liegt der Ursprung der Erdstöße wahrscheinlich in etwa 21 Kilometern Tiefe.
Zu spüren waren die Auswirkungen in einem Radius von etwa 60 bis 70 Kilometern bis ins Vogtland, Döbeln und Teile Thüringens hinein.
Genauere Erkenntnisse sollen im Laufe des Mittwochs bekannt gegeben werden.
Auch wenn die Auswirkungen des Erdbebens bereits merkbar waren, Schäden seien bei dieser Stärke noch nicht zu erwarten, so Sonnabend.