Verdacht auf Kampfmittel: Sperrkreis um Leipziger Zeppelinbrücke ist in Kraft getreten

Von Hannes Rücker

Leipzig - Bei Bauarbeiten an der Zeppelinbrücke in Leipzig wurden Unregelmäßigkeiten im Wasser festgestellt. Am heutigen Mittwoch soll überprüft werden, ob es sich dabei um Kampfmittel handelt.

Die baufällige Zeppelinbrücke wird aktuell umfangreich saniert.  © Silvio Bürger

Nach einem möglichen Kampfmittelfund im Elsterbecken unterhalb der Zeppelinbrücke wird ab 8 Uhr ein Sperrkreis in Leipzig eingerichtet. Dieser soll laut Stadtangaben 100 Meter um den Fundort betragen und bis voraussichtlich 16 Uhr Bestand haben.

Fuß- und Radwege in diesem Bereich können in dieser Zeit demnach nicht genutzt werden.

Außerdem kann die Haltestelle Sportforum Süd nicht bedient werden. Die Straßenbahnlinien 3, 7, 8 und 15 werden daher laut den Leipziger Verkehrsbetrieben über Westplatz, Käthe-Kollwitz-Straße und Felsenkeller umgeleitet.

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Nach Aufhebung des Sperrkreises sollen die betroffenen Straßenbahnen aber wieder fahren.

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Ob es sich wirklich um Kampfmittel handelt, wird fachgerecht überprüft.  © Silvio Bürger

Betroffen sind demnach die Zeppelinbrücke, das Elsterflutbecken sowie der Palmengarten und der Grünstreifen am Cottaweg. Genauere Informationen zu dem Fund konnte die Polizei bisher nicht mitteilen.

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