Leipzig - Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) gehört zu den besten Krankenhäusern Deutschlands und das soll auch in Zukunft zu bleiben. An der Klinik selbst und an der medizinischen Fakultät wird gebaut und auch in den kommenden Jahren soll dort weiter investiert werden. Bis 2040 soll der Masterplan abgeschlossen sein.
Insgesamt 20 Bauvorhaben möchte das Krankenhaus umsetzen. Das wurde am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.
"Zwei Großprojekte sind in den letzten Monaten gestartet, andere Umbauten nähern sich ihrem Ende, und für einige beginnt gerade erst die Baufeldfreimachung", hieß es darin. Einige der Projekte seien auch noch in der Konzeptphase. Die Finanzierung von ihnen ist unklar.
Sicher finanziert ist aber der 2. Bauabschnitt des Hauses 7 in der Liebigstraße 22. Wo früher mal das alte Bettenhochhaus und die alte Mikrobiologie standen, soll das Krebszentrum weiter wachsen. Dort soll die Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie einziehen.
Die Inbetriebnahme ist für 2030 geplant. Die Vorgaben für so ein Gebäude sind unter anderem aufgrund des Strahlungsschutzes sehr hoch. Dafür und für den Neubau der Nuklearmedizin hat der Freistaat insgesamt 172 Millionen Euro investiert.
Der zuletzt genannte Neubau soll sich rückseitig an das Haus B in der Liebigstraße 18 anschließen und teilweise auch unterirdisch gebaut werden. Der Strahlenschutz ist ebenfalls hoch. 2028 soll die Klinik für Nuklearmedizin aber schon in Betrieb genommen werden.
Einige Bauarbeiten sind noch in diesem Jahr abgeschlossen
"Wir müssen bauen, um mit der Entwicklung Schritt halten und unseren Patientinnen und Patienten ebenso wie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein modernes Klinikum auf dem Stand der Zeit bieten zu können", betonte Prof. Christoph Josten, medizinischer Vorstand des UKL.
Das Krankenhaus baut darüber hinaus an einer weiteren sogenannten Netzersatzanlage, die die Stromversorgung absichern soll.
Außerdem entstehen neue Parkplätze und in den kommenden Monaten soll der Bau eines Forschungs- und Transferhubs zur Wirkstoffentwicklung starten. Dort möchte man Medikamente designen.
Im Dezember feiert zudem die umgebaute Zentrale Notaufnahme Eröffnung.