Start-Up-Kongress in Leipzig: Krise darf nicht zum Schreckgespenst gemacht werden!

Leipzig - Die Deutsche Start-Up Szene hat sich in den vergangenen Tagen in Leipzig unter anderem über die Auswirkungen allgegenwärtiger Krisen auf Neugründungen ausgetauscht.

Am vergangenen Wochenende kam die deutsche Start-Up-Szene in Leipzig zusammen. (Symbolbild)
Am vergangenen Wochenende kam die deutsche Start-Up-Szene in Leipzig zusammen. (Symbolbild)  © picture alliance / Friso Gentsch/dpa

Auf dem Deutschen Business-Angels-Tag trafen sich vom 26. bis zum 28. November Gründerinnen und Gründer innovativer Start-Ups mit potenziellen Investorinnen und Investoren.

Zwar erschwerten die Krisen das Leben einiger Neugründungen, andere hingegen profitierten von ihnen, sagte die Vorsitzende des Business-Angels-Netzwerk Deutschland, Ute Günther. "Insgesamt waren wir uns einig: Krisen dürfen nicht zum Schreckgespenst gemacht werden", so Günther.

Der Kongress findet seit 2001 alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr war er das erste Mal in Sachsen zu Gast. "Ich war beeindruckt vom Innovations-Ökosystem Sachsen", sagte Günther nach Ende der Veranstaltung am Montag.

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In den gemeinsamen Diskussionsrunden sei deutlich geworden, dass in Sachsen viel Potenzial schlummere. "Das muss nun aus den Hochschulen auf die Straße gebracht werden", so die Vorsitzende. Momentan bringe die Hochschullandschaft des Freistaates noch zu wenige Ausgründungen hervor.

Insgesamt zählten die Kongress-Veranstalter rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Damit zählt dieser zu den größten in Europa.

Investorinnen und Investoren des Business-Angels-Netzwerks, die sogenannten Business Angel, wenden den Angaben zufolge jährlich rund 2,5 Milliarden Euro für junge, innovative Unternehmen in Deutschland auf.

Titelfoto: picture alliance / Friso Gentsch/dpa

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