Nach Glasfaser: Auf diese Technologie setzt jetzt Sachsen-Anhalts Digitalministerin
Von Christopher Kissmann
Magdeburg - Sachsen-Anhalts Digitalministerin Lydia Hüskens (62, FDP) hat sich für eine verstärkte Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Landesverwaltung ausgesprochen.
"Ich erwarte von der Verwaltung in unserem Land, dass sie all diese digitalen Werkzeuge nutzen", sagte die FDP-Politikerin bei einer Regierungserklärung im Parlament in Magdeburg.
Routinearbeiten, die automatisiert werden können, sollten aus Sicht von Hüskens automatisiert werden.
Die Ministerin sagte, dass die KI auch geholfen habe, ihre Regierungserklärung vorzubereiten. Sie habe Berichte und Daten analysiert.
Hüskens verwies in ihrer Rede zudem darauf, dass Sachsen-Anhalt beim Glasfaserausbau aufgeholt hat und viele Verwaltungsleistungen inzwischen online angeboten werden.
Zwischen Mai 2023 und Mai 2025 seien 93 flächendeckend verfügbare Onlinedienste hinzugekommen, dies sei bundesweit der zweithöchste Zuwachs, so die Ministerin. "Wir haben hier wirklich was geschafft."
Gleichzeitig räumte Hüskens ein, dass der Nutzen weiter verbessert werden muss. "Viele Menschen finden die Leistungen auf den Seiten der Behörden noch gar nicht."
Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
