"Aktenzeichen XY..." thematisiert Kinderleichenfund in der Donau

München - In der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" wird an diesem Mittwochabend ab 20.15 Uhr der Kriminalfall einer aus der Donau geborgenen Kinderleiche behandelt.

Die Rechtsmedizin hat das Gesicht des Jungen aus der Donau rekonstruiert. Ermittler hoffen auf neue Impulse durch die TV-Sendung.
Die Rechtsmedizin hat das Gesicht des Jungen aus der Donau rekonstruiert. Ermittler hoffen auf neue Impulse durch die TV-Sendung.  © Polizeipräsidium Oberbayern Nord/dpa

Der Junge im Vorschulalter war im Mai von einem Kanufahrer an einer Staustufe bei Vohburg an der Donau im Landkreis Pfaffenhofen gefunden worden. Die Identität sowie die Todesursache des Kindes seien weiterhin ungeklärt, sagte eine Sprecherin der Polizei am Montag zum Fall.

Der tote Bub war damals verpackt worden und lag bei der Entdeckung bereits eine längere Zeit - vermutlich sogar mehrere Monate - im Wasser.

Daraufhin hatten Beamte die Ufer der Donau im Raum Ingolstadt sowie den Fluss selbst abgesucht, jedoch ohne einen Hinweis auf den Täter zu finden.

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Im November hatten Rechtsmediziner dann das Gesicht des unbekannten Buben rekonstruiert und konnte so Details herausfinden: Das Kind war zwischen drei und sieben Jahren alt, 110 Zentimeter groß, etwa 15 Kilogramm schwer und hatte blaue Augen sowie dunkelblonde bis braune Haare.

Auch Details zu dem Stein, mit dem die Kinderleiche in der Donau versenkt wurde, hatte die Polizei veröffentlicht.

Ermittler hoffen durch TV-Veröffentlichung bei "Aktenzeichen XY..." im ZDF auf Durchbruch

Es handelt sich um einen 40 mal 20 mal 6 Zentimeter großen Pflasterstein, der unter dem Namen Diephaus, Typ "Natura Vigo", verkauft wird.

Die Ermittlungsgruppe der Ingolstädter Kripo hofft, durch die Veröffentlichung im Fernsehen einen Durchbruch zu erzielen.

Ein Ingolstädter Ermittler wird den Fall im Studio vorstellen. Für Zeugenhinweise, die zur Klärung des Falls führen, wurde eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt.

Titelfoto: Polizeipräsidium Oberbayern Nord/dpa

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