Frau sticht in Fußgängerzone auf Taschen ein: Polizei droht ihr mit Einsatz von Schusswaffen!

München - Erschreckender Zwischenfall in der bayerischen Landeshauptstadt! Eine Frau (51) hat in einer Fußgängerzone mit einem Messer auf die von ihr mitgeführten Taschen eingestochen, eine Passantin daraufhin den Notruf gewählt.

Die Polizei konnte die Frau in München festnehmen, sie wurde von den Beamten im Anschluss in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. (Symbolbild)
Die Polizei konnte die Frau in München festnehmen, sie wurde von den Beamten im Anschluss in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Wie die Münchner Polizei am Montag mitteilte, war dieser am Sonntagnachmittag gegen 16.15 Uhr bei den Beamten eingegangen. Mehrere Streifen waren nach dem Notruf in die Schützenstraße ausgerückt.

Am Einsatzort bestätigte sich der von der Anruferin am Telefon zuvor geschilderte Sachverhalt. Die Beamten konnten in der Tat eine 51-Jährige mit einem Messer antreffen, welche von der Polizei sofort dazu aufgefordert wurde, dieses abzulegen.

Statt die Anweisung zu befolgen, wandte sich die Frau mit dem Messer in der Hand den Beamten zu und ging mehrere Schritte in deren Richtung. Erst als ihr mit dem Einsatz von Schusswaffen gedroht wurde, legte die 51-Jährige das Messer letztlich ab.

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Die psychisch auffällig Frau konnte festgenommen und im Anschluss von den Einsatzkräften in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht werden.

In den Taschen der Festgenommenen befanden sich neuwertige und noch verpackte Kleidungsstücke, die von der Polizei aufgrund eines fehlenden Eigentumsnachweises nach dem derzeitigen Ermittlungsstand als Diebesgut angesehen werden.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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