München - Die Bundespolizei wurde am Sonntag wegen eines aufsässigen Passagieres zu einem Flugzeug am Flughafen München alarmiert. Doch der Unruhestifter war kein Mensch.
Wie die Polizei mitteilte, hatte die Besatzung des Fluges LH1843 aus Valencia die Einsatzkräfte nach der Landung alarmiert.
Eine 30-jährige Georgierin hatte ihren mitgeführten Hund während des Fluges mehrfach aus der vorgeschriebenen Transportbox genommen. "Bei dem ungewöhnlichen 'Unruly Passenger' handelte es sich um einen Chihuahua, der die Reise offenbar lieber außerhalb seiner Transportbox verbringen wollte", erklärte die Bundespolizei.
Trotz mehrfacher Aufforderung, das Tier entsprechend der geltenden Sicherheitsbestimmungen in der Box unterzubringen, zeigte sich die Frau uneinsichtig und ignorierte die Anweisungen.
Die 30-Jährige wurde deshalb nach der Landung von einer Streife zur Dienststelle gebracht. "Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Luftsicherheitsgesetz eingeleitet", so die Bundespolizei.
Damit nicht genug: Aufgrund ihres uneinsichtigen Verhaltens schloss die Fluggesellschaft die Hundebesitzerin von ihrem geplanten Weiterflug nach Tiflis aus.