Gestrandet am Flughafen: Passagiere stecken mehrere Tage in München fest

München - Nach dem Wintereinbruch am Wochenende sind Hunderte Passagiere am Münchner Flughafen gestrandet, teils mehrere Nächte.

Passagiere warten auf dem wegen Schneefalls gesperrten Münchener Flughafen.
Passagiere warten auf dem wegen Schneefalls gesperrten Münchener Flughafen.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Auf der Plattform X beklagten Fluggäste am Montag, dass versprochene Anschlussflüge mehrfach annulliert worden seien.

Der Münchner Flughafen und die Lufthansa bestätigten auf Anfrage am Abend, dass Passagiere in den Terminals übernachtet hatten, "darunter auch einige mehrfach", wie ein Flughafen-Sprecher antwortete.

Die Lufthansa sprach von mehreren Hundert Fluggästen, die auf dem zweitgrößten deutschen Flughafen übernachtet hatten.

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Wer jetzt noch nicht weggekommen ist, muss wohl weiterhin ausharren: Am Dienstag wird der Betrieb bis 12 Uhr wegen Eisregens eingestellt.

München ist der zweitgrößte deutsche Flughafen und ein wichtiges Drehkreuz im internationalen Flugverkehr. Gestrandet waren offenbar hauptsächlich internationale Passagiere, nicht Einheimische.

Einige X-Nutzer hatten sich öffentlich über die Lufthansa beschwert und angegeben, bereits den dritten Tag in Folge in München festzustecken, teilweise ohne Gepäck.

Lufthansa berichtet: "Hundert Passagiere übernachten im Terminal"

Der Flugbetrieb am Münchner Flughafen war auch am Montag stark eingeschränkt. "Fluggästen, deren Weiterflug wegen der Wettersituation in München ausfällt, stellt Lufthansa kostenfrei Mahlzeiten und Hotelzimmer zur Verfügung", hieß es in der Stellungnahme. Sollte das Kontingent von mehreren Hundert Zimmern ausgebucht sein, hätten Passagiere die Möglichkeit, selbst ein Hotelzimmer zu buchen, die Kosten würden erstattet.

"Trotzdem übernachten mehrere Hundert Passagiere im Terminal", hieß es in der Erklärung der die Lufthansa-Sprecherin. "Entweder, weil ein Visum für die Einreise fehlt, oder weil die Gäste von dem Angebot, ein Hotelzimmer zu buchen, Abstand nehmen."

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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