Job bei den Bayern: Oberbürgermeister Reiter weist Lügenvorwurf im Stadtrat zurück

Von Britta Schultejans

München - Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (67, SPD) hat Lügenvorwürfe aus dem Stadtrat im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern zurückgewiesen.

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (67, SPD, l.) war Anfang Februar Verwaltungsbeiratsvorsitzender beim FC Bayern geworden.
Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (67, SPD, l.) war Anfang Februar Verwaltungsbeiratsvorsitzender beim FC Bayern geworden.  © Daniel Löb/dpa

Als er in der Sitzung des Stadtrats sich dazu geäußert habe, sei er entgegen seiner Annahme schon reguläres Aufsichtsratsmitglied gewesen, teilte Reiter in einer Erklärung mit.

Von diesem aktuellen Stand habe er aber zu Beginn der Vollversammlung nichts gewusst.

"Vorwürfe, ich hätte wissentlich die Unwahrheit gesagt, weise ich deshalb mit aller Schärfe zurück!", so Reiter.

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Im Zentrum stand die Frage, ob Reiter bei der Übernahme des Postens bei dem millionenschweren Verein das Stadtratsplenum übergangen hat.

Nach tagelanger Kritik nahm Reiter nun dazu in der Vollversammlung Stellung.

Dabei sagte er unter anderem, bislang nicht als Aufsichtsrat im Handelsregister zu stehen und an einer Sitzung im Februar nur "als Gast" teilgenommen zu haben. 

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In seiner Stellungnahme erklärte Reiter nun, er habe vom FC Bayern am Dienstag die Auskunft erhalten, dass das Protokoll der Hauptversammlung zu seiner Wahl als Aufsichtsratsmitglied noch nicht beim Registergericht eingereicht worden sei.

Am Mittwochvormittag habe er dann seitens des FC Bayern erfahren, dass das zuständige Notariat die neue Aufsichtsratsliste dem Registergericht bereits vorgelegt habe. Darin sei er bereits als Mitglied aufgeführt.

Das Gericht habe diese Liste daraufhin veröffentlicht. "Ich bedaure, dass mir der aktuellste Stand zu Beginn der Vollversammlung nicht vorlag", so Reiter.

Titelfoto: Daniel Löb/dpa

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