Handel mit erstem Adventswochenende zufrieden: "Ganz ordentlich"

München - Die bayerischen Einzelhändler sind mit dem Verlauf des ersten Adventswochenendes zufrieden.

Menschen drängen sich zwischen den Verkaufsständen des Christkindlmarkts auf dem Münchner Marienplatz.
Menschen drängen sich zwischen den Verkaufsständen des Christkindlmarkts auf dem Münchner Marienplatz.  © Felix Hörhager/dpa

"Es ist ganz ordentlich gelaufen", sagte der Sprecher des Handelsverbands Bayern (HBE), Bernd Ohlmann, am Samstag.

"Durchwachsen wäre zu schwach, das muss man ehrlich sagen. Aber trotzdem sind wir weit entfernt von Geschenkefieber und Massenansturm."

Unterm Strich aber sei der Auftakt deutlich besser gewesen als im vergangenen Jahr, als wegen der Corona-Pandemie noch Maskenpflicht und Kundenbeschränkungen geherrscht hatten. Aber dennoch lief es nicht so gut wie im letzten Vor-Corona-Jahr 2019.

Trotz Wirtschaftskrise: Handel erwartet starken Umsatz mit Faschingsartikeln
München Wirtschaft Trotz Wirtschaftskrise: Handel erwartet starken Umsatz mit Faschingsartikeln

Das könnte auch mit am vorangegangenen "Black Friday" liegen, der laut Ohlmann nicht nur bei den Onlinehändlern, sondern auch den Einzelhändlern im Freistaat die Kassen klingeln ließ und einen Kundenansturm bescherte.

"Der Black Friday gewinnt immer mehr an Kraft, da können wir mit zufrieden sein", sagte Ohlmann. "Die große Hoffnung ist jetzt, dass die Sache noch mehr an Schwung gewinnt."

Vollgepackt: Die Münchner Innenstadt zog am Wochenende zahlreiche Menschen an.
Vollgepackt: Die Münchner Innenstadt zog am Wochenende zahlreiche Menschen an.  © Felix Hörhager/dpa

Münchner Innenstadt am Wochenende proppenvoll

Für das Weihnachtsgeschäft - für das traditionell die Umsätze im November und Dezember zusammengerechnet werden - erwartet der HBE einen Gesamtumsatz von 14,5 Milliarden Euro. Das entspräche nominal gut 5 Prozent mehr, inflationsbereinigt aber 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Gründe für die erwartete verhaltene Kauflaune seien die hohe Inflation, aber auch der Krieg in der Ukraine, erläuterte Ohlmann.

Wie in jedem Jahr dürften sich die Menschen vor allem Uhren, Schmuck, Parfüm, Spielwaren, Elektronikartikel und Bekleidung unter den Christbaum legen - und natürlich Gutscheine.

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

Mehr zum Thema München Wirtschaft: