München - Ganz Bayern verfolgte gespannt die partielle Sonnenfinsternis. Besonders auf dem Münchner Olympiaberg war das Spektakel gut zu sehen. Doch nicht jeder konnte eine Schutzbrille für die Sonnenfinsternis ergattern.
Bei klarstem Himmel beobachteten Menschen in Bayern die Sonnenfinsternis am Mittwochabend.
Gegen 19.30 Uhr schob sich der Mond langsam vor die Sonne. Partielle Sonnenfinsternisse sind in Mitteleuropa alle paar Jahre zu beobachten. Die letzte totale Sonnenfinsternis hingegen fand in Deutschland 1999 statt.
Um 20.10 Uhr erreichte die Finsternis in Bayern ihren Höhepunkt: Der Mond schob sich zu fast 90 Prozent vor die Sonne.
Den vollständigen Deckungsgrad gab es deutschlandweit nicht zu sehen. Der höchste Wert wurde im Südwesten der Bundesrepublik erreicht.
Sonnenfinsternis-Brillen schnell vergriffen
Um seine Augen zu schützen, brauchte es eine spezielle Brille – nur damit durfte man direkt in die Sonne gucken. Doch genau dieser spezielle Schutz war in Deutschland fast überall bereits nach kurzer Zeit vergriffen.
Auch in München zeigt ein Instagram-Reel, wie verzweifelt Hunderte Menschen am Mittwoch noch versuchten, eine Brille zu ergattern.
Vor dem Shop des Deutschen Museums bildete sich eine Schlange bis zum Rosenheimer Platz. In Supermärkten und Co. waren die speziellen Brillen noch schneller nicht mehr zu bekommen.