Vier Schwerverletzte nach Frontalcrash: Mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz

Grafenwöhr - Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Grafenwöhr nach Dießfurt hatte am Sonntagabend mehrere Schwerverletzte zur Folge.

Durch den Unfall wurden drei Personen in ihrem Auto eingeklemmt und mussten von den Rettungskräften befreit werden.
Durch den Unfall wurden drei Personen in ihrem Auto eingeklemmt und mussten von den Rettungskräften befreit werden.  © vifogra

Gegen 19.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte über den Frontalzusammenstoß informiert, wie Alexander Richter, Kommandant der Feuerwehr Grafenwöhr, auf TAG24-Anfrage mitteilte.

"Drei Personen waren insgesamt in den Fahrzeugen, zwei Personen lagen schwerstverletzt auf der Straße", beschrieb der Einsatzleiter die Situation beim Eintreffen der Rettungskräfte.

"Im weiteren Einsatzverlauf sind mehrere Rettungshubschrauber und Rettungswägen der Umgebung sowie weitere Feuerwehren nachbeordert worden."

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Insgesamt seien drei Personen mit Hubschraubern in Kliniken gebracht worden, zwei von ihnen nach ersten Meldungen in weiter entfernte Krankenhäuser. Dazu seien am Ortseingang von Grafenwöhr von der Feuerwehr entsprechende Landeplätze eingerichtet worden.

Zweieinhalb Stunden lang kümmerten sich die Retter um die vier Schwerverletzten und einen weiteren, nach ersten Eindrücken mittelschwer verletzten Fahrzeuginsassen.

"Größte Herausforderung waren neben der hohen Anzahl an schwer verletzten Patienten auch die hohen Temperaturen. Gerade diese haben die Einsatzkräfte bei diesem langwierigen Einsatz an ihre Grenzen gebracht", so Richter.

Zum Zeitpunkt des Einsatzes lag das Thermometer teilweise noch jenseits der 30-Grad-Marke.

Rettungspersonal durch hohe Temperaturen an Belastungsgrenze

Entsprechend mussten sich die Verantwortlichen nicht nur um ausreichend Hilfspersonal vor Ort kümmern, sondern zusätzlich noch die Getränkeversorgung sicherstellen.

"Wir haben drei Patienten über einen längeren Zeitraum im Fahrzeug gehabt und mussten da immer wieder mit schwerem Rettungsgerät arbeiten", berichtete der Einsatzleiter weiter. Daher sei auch hier immer wieder das Personal durchgetauscht worden.

Wie es zu dem schweren Verkehrsunfall kam, ist jetzt Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen.

Titelfoto: vifogra

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