Horror-Unfall auf der A14: Transporterfahrer totgequetscht

Schönebeck (Elbe) - Ein schrecklicher Unfall ereignete sich am Mittwochmittag auf der Autobahn 14 in Sachsen-Anhalt.

Die A14 musste wegen des schweren Unfalls voll gesperrt werden.
Die A14 musste wegen des schweren Unfalls voll gesperrt werden.  © Autobahnpolizei Hohenwarsleben

Wie der Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst am Nachmittag mitteilte, geschah das Unglück gegen 12.43 Uhr.

In Fahrtrichtung Dresden staute sich der Verkehr auf Höhe der Ortslage Großmühlingen. "Dies bemerkte ein Transporterfahrer nicht rechtzeitig, fuhr auf den im rechten Fahrstreifen vor ihm haltenden litauischen Sattelzug auf und schob diesen auf einen weiteren dritten LKW", so Polizeisprecherin Doreen Günther.

Der Unfallfahrer wurde in seinem völlig zerstörten Führerhaus eingeklemmt und konnte durch die Kameraden der Feuerwehren Welsleben, Biere und Eickendorf nur noch tot geborgen werden. Seine Identität ist zur Stunde noch unklar.

Die A14 musste nach dem Unfall voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Schönebeck von der Autobahn abgeleitet. Aktuell ist die Sperrung noch eingerichtet.

UPDATE, 18.20 Uhr: Der linke Fahrstreifen wurde inzwischen für den Verkehr wieder freigegeben, die rechte Spur ist noch immer gesperrt. Die Polizei empfiehlt Autofahrern die Umleitung über die U12.

UPDATE, 21.15 Uhr: Die Autobahn wurde inzwischen wieder freigegeben.

UPDATE, 16. Mai: Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem tödlich verunglückten Fahrer um einen 31-Jährigen aus Tschechien. Der Gesamtsachschaden liegt bei etwa 70.000 Euro, die Autobahn musste in Richtung Dresden für sechseinhalb Stunden voll gesperrt werden.

Der Fahrer hatte keine Chance, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Der Fahrer hatte keine Chance, er verstarb noch an der Unfallstelle.  © Autobahnpolizei Hohenwarsleben

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