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Als Atombomben in Bischofswerda tickten: Was wird aus dem geheimen Russen-Bunker?

Falk Nützsche fordert, die Anlage unter Denkmalschutz zu stellen

Verborgen in einem Waldstück nordöstlich von Bischofswerda liegt eines der letzten Zeugnisse des Kalten Krieges: Ein geheimer Bunker.

Von Hermann Tydecks

Bischofswerda - Verborgen in einem Waldstück nordöstlich von Bischofswerda liegt eines der letzten Zeugnisse des Kalten Krieges: In einem geheimen Bunker versteckte die Sowjet-Armee hier mehrere Atomsprengköpfe! Der Bischofswerdaer Falk Nützsche (59) fordert, dass die Anlage unter Denkmalschutz gestellt wird, als Erinnerungsstätte erhalten bleibt.

Falk Nützsche (59) will den Bunker als Denkmal erhalten.
Falk Nützsche (59) will den Bunker als Denkmal erhalten.

Heute ist der Sowjet-Bunker verschüttet, von Gestrüpp, Bäumen und Moos bewachsen. Über einen Spalt in der einstigen Eingangsfront lässt sich aber noch ein Blick ins Innere erhaschen: Hinter Ziegelsteinen wird das Gewölbe des Bunkers sichtbar: Genau hier versteckten die Sowjets von 1984 bis 1988 acht Atomsprengköpfe.

Nachdem sie 1952 die Kaserne Bischofswerda am Waldeck bezogen hatten, erweiterten sie 1983 das Areal, errichteten den streng geheimen Lagerbunker. Nebenan standen schwer gepanzerte Transportfahrzeuge (mobile Startrampen) und Raketen (Träger der Atomsprengköpfe) bereit.

Worüber nicht mal das Innenministerium Genaueres sagen kann, haben drei Mitglieder des "Geschichtsvereins Truppenübungsplatz Königsbrück" in zehn Jahren mühsam recherchiert und nach Sichtung Tausender Seiten Geheimdienstunterlagen im Buch "Tarnname "Kolybel" öffentlich gemacht.

Vier der acht scharfen Atomsprengköpfe wurden demnach regelmäßig in den abgesperrten Taucherwald bei Uhyst (und zurück) transportiert, wo die Soldaten erhöht gefechtsbereit waren, auf den Ernstfall vorbereitet ...

Der Truppenabzug der Roten Armee aus der DDR begann am 25. Februar 1988 am Bahnhof in Bischofswerda. Im Hintergrund ein beladener Raketentransporter.
Der Truppenabzug der Roten Armee aus der DDR begann am 25. Februar 1988 am Bahnhof in Bischofswerda. Im Hintergrund ein beladener Raketentransporter.

Der nukleare Spuk (weitere 16 Atomraketen bunkerten die Sowjets in Königsbrück) endete 1988 nach Unterzeichnung des INF-Abrüstungsvertrages mit dem geheimen Abtransport der Nuklearwaffen noch vorm offiziellen Abzug der 119. Raketenbrigade.

1992 verließen die letzten Soldaten die Kaserne. Die wurde später abgerissen, der Bunker verfüllt. Jahrzehnte später wächst die atomare Angst wieder, denn die USA erklärten im Februar ihren INF-Ausstieg. "Gerade wegen der heute wieder brisanten weltpolitischen Lage sollte der Bunker als historisches Denkmal unter Schutz gestellt werden", fordert Falk Nützsche.

Doch das zuständige Landratsamt Bautzen lehnte seinen Antrag und Widerspruch ab. Warum genau, konnte die Behörde nach Anfrage von TAG24 bislang nicht erklären.

Nützsche hat jetzt ein Mahnmal-Transparent aufgehangen, will weiter für den Denkmalschutz kämpfen: "Das bin ich meinem Enkel schuldig."

Dahinter lagerten in den 80-er Jahren Atomsprengköpfe: So sieht der verschüttete Geheim-Bunker der Sowjets heute aus.
Dahinter lagerten in den 80-er Jahren Atomsprengköpfe: So sieht der verschüttete Geheim-Bunker der Sowjets heute aus.
Blick ins Innere: Hinter dem Schutt kommt das über vier Meter hohe Gewölbe zum Vorschein. So konnten die Raketen-Transporter direkt zu den Sprengköpfen hinein fahren.
Blick ins Innere: Hinter dem Schutt kommt das über vier Meter hohe Gewölbe zum Vorschein. So konnten die Raketen-Transporter direkt zu den Sprengköpfen hinein fahren.
Von oben holt sich die Natur ihr Revier zurück.
Von oben holt sich die Natur ihr Revier zurück.
So sah der Bunker 1989 aus. Die Atomsprengköpfe waren ein Jahr zuvor abtransportiert worden.
So sah der Bunker 1989 aus. Die Atomsprengköpfe waren ein Jahr zuvor abtransportiert worden.
Ein Kind vor einem beladenen Raketentransporter.
Ein Kind vor einem beladenen Raketentransporter.

Fotos: Steffen Unger, imago/Sommer, Norbert Neumann, Wolfgang Schmidt

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