Teenagerin wird mehrfach von ihrem Bruder vergewaltigt! Unfassbar, was ihre Eltern tun

Brisbane (Australien) - Ein junger Mann aus dem australischen Fraser Coast setzte seine Halbschwester (14) unter Drogen und vergewaltigte sie mehrfach. Die Reaktion ihrer Eltern steigerte die Grausamkeit des Inzest-Verbrechens noch einmal - sie stellten sich auf die Seite des Täters.

Der Bruder verging sich gleich mehrfach hintereinander an seiner Halbschwester (Symbolbild).
Der Bruder verging sich gleich mehrfach hintereinander an seiner Halbschwester (Symbolbild).  © Artit Oubkaew/123RF

Das Opfer ist mittlerweile 28 Jahre alt und leidet bis heute unter den Folgen des Verbrechens, berichtet aktuell die "Daily Mail". Erst jetzt kam es zum Gerichtsprozess, bei dem die Namen sämtlicher Beteiligter, zum Schutz des Opfers, nicht veröffentlicht wurden.

Und das war einst geschehen:

Die damals 14-Jährige war von ihrem Bruder zu einer Hausparty in Fraser Coast eingeladen worden. Doch vor Ort traf sie außer ihm und seinem Mitbewohner niemanden an.

Ihr Halbbruder überredete die Teenagerin dazu, Marihuana und Alkohol zu konsumieren, bis sie ohnmächtig wurde. Als sie am nächsten Tag aufwachte, war sie schockiert, weil sie nackt war und ihr Bruder neben ihr masturbierte. Der junge Mann zwang seine Schwester dann, ihn oral zu befriedigen.

Der Oberste Gerichtshof von Brisbane hörte, wie sich die Frau daran erinnerte, dass sie starke Schmerzen in Bauch und Vagina hatte, aber immer noch nichts von der Vergewaltigung wusste, bis ihr Bruder ihr 20 Australische Dollar gab, um die Pille danach zu kaufen.

Die Eltern stellten sich bis zum Ende an die Seite ihres Sohnes

Richter Douglas fällte sein Urteil (Symbolbild).
Richter Douglas fällte sein Urteil (Symbolbild).  © Andriy Popov/123rf

Der Bruder rief seine ältere Schwester an und drückte seine Besorgnis darüber aus, dass seine Halbschwester schwanger sein könnte und bestand darauf, dass sie ihn gebeten hatte, ihr "beizubringen, wie man Sex hat", um sich auf ihre zukünftigen Partner vorzubereiten.

Es vergingen zwei Jahre, ehe sich die Jugendliche an die Polizei wandte, um den Missbrauch zu melden. Doch plötzlich schritt ihr Vater ein und zwang die Australierin ihre Vorwürfe zurückzuziehen.

Dann vergingen etliche Jahre bis das Opfer endlich einen zweiten Anlauf wagte und alles ans Licht kam. Am Obersten Gerichtshof von Brisbane zeigte sich die Jury von der Schuld des Angeklagten überzeugt.

Richter Douglas verurteilte den Mann schließlich zu acht Jahren Haft. Die Mutter und der Stiefvater des Verurteilten waren bestürzt, als er von den Justizbeamten abgeführt wurde. Noch immer standen sie auf seiner Seite!

"Ihr Leben wurde erheblich beeinträchtigt", sagte Richter Douglas in Richtung des Täters. "Sie hat Probleme mit Wut, psychische Probleme und für eine sehr lange Zeit kein Selbstwertgefühl... Sie ist besorgt, nicht die Mutter zu sein, die sie hätte sein können, wegen der Dämonen, mit denen Sie sie zurückgelassen haben."

In Australien wurde gerade erst eine neue Organisation für Opfer von sexueller Gewalt gegründet (TAG24 berichtete). Bleibt zu hoffen, dass weiteren Opfern so schneller geholfen werden kann.

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