CVAG-Ringbuslinie wird zur Stadtrundfahrt für Touristen

Chemnitz - Eine runde Idee: Die neue Ringbuslinie soll sich zum Tourismusbus mausern, mit dem Besucher von Chemnitz auf Stadtrundfahrt gehen können. "Es gibt so viele schöne Ecken, an denen die Ringbuslinie vorbei kommt. Wer hier mitfährt, lernt die Stadt wirklich kennen", so CVAG-Sprecher Stefan Tschök (61).

CVAG-Sprecher Stefan Tschök (61).
CVAG-Sprecher Stefan Tschök (61).  © Maik Börner/Peter Zschage

"Ein Faltblatt mit Wegbeschreibungen zu Sehenswürdigkeiten oder liebenswerten kleinen Ecken in der Nähe der Haltestellen wird gerade in Zusammenarbeit mit der CWE erarbeitet." Es soll bis zum Sommer fertig und dann kostenlos an Tourist-Info und im CVAG-Mobilitätszentrum erhältlich sein.

Gäste der Stadt können dann ausgestattet mit einem Tagesticket für 4,40 Euro nach Lust und Laune wahlweise an 30 Haltestellen aussteigen, sich umschauen, kurz verweilen und zwanzig Minuten später mit dem nächsten Bus weiterfahren - oder längere Zeit auf Entdeckungstour gehen.

Für Touristen ist es die erste Möglichkeit, in Chemnitz spontan eine Stadtrundfahrt zu machen, denn geführte Touren gibt es nur auf Vorbestellung.

Die Ringbuslinie übertraf voriges Jahr mit 750.000 Fahrgästen statt der ursprünglich prognostizierten 600.000 schon alle Erwartungen. "Mit dem neuen Angebot erhoffen wir uns noch mehr Fahrgäste", so Tschök.

Die Majolika-Fassade

Auf dem Kaßberg bieten fünf Haltestellen Gelegenheiten für Zwischenstopps. In der Barbarossastraße ist es nur ein kurzes Stück Fußweg bis zum Prunkstück des Gründerzeitviertels: die Majolika-Fassade Hausnummer 50.

© Sven Gleisberg

Das Schlossviertel

Wer durch das Schlossviertel bummeln will, kann an der Hechlerstraße aussteigen, eine Gondelpause auf dem Schlossteich machen und dann den "Balkon von Chemnitz" erklimmen und die Aussicht genießen.

© Sven Gleisberg

Der Schlachthof

Vom Schlachthof zur Flaniermeile. Am Thomas-Mann-Platz, in der Sachsenallee kommen Touristen mehrfach auf ihre Kosten: Schaufensterbummel, Eis essen - und eine gelungene Umnutzung alter Gebäudesubstanz erleben.

© Maik Börner

Die Zietenstraße

Ein bisschen San Francisco gefällig? Der Blick durch die Häuserschluchten der Zietenstraße in Richtung Lutherviertel erinnert an durchaus an die Straßen der kalifornischen Metropole. Ein lohnendes Fotomotiv.

© Sven Gleisberg

Das Hartmann-Grab

Berühmte Gräber ziehen Touristen an. Die letzte Ruhestätte des Lokomotivkönigs Richard Hartmann lohnt einen Stopp Am Wartburghof, am städtischen Friedhof. Das Grabmal schuf Johannes Schilling, berühmter Schöpfer der "Tageszeiten".

© Sven Gleisberg

Titelfoto: Maik Börner/Peter Zschage

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