Baby (†) entsorgt: Todesmutter von Dresden sitzt jetzt im Frauenknast

Dresden - Das Drama um ein totes Baby (TAG24 berichtete) beschäftigte auch am Samstag die Gemüter in Dresden.

In der JVA Chemnitz wird die Dresdnerin wohl nicht nur über die Weihnachtstage einsitzen.
In der JVA Chemnitz wird die Dresdnerin wohl nicht nur über die Weihnachtstage einsitzen.  © imago/HärtelPRESS

Todesmutter Manja B. (36) wurde morgens aus der Dresdner Uniklinik abgeholt und in den Chemnitzer Frauenknast verlegt. Derweil gedachten Anwohner am Fundort des namenlosen Mädchens.

Die Kleine hatte nur wenige Augenblicke leben dürfen, nachdem sie am Freitag von der Prohliserin (drei weitere Kinder!) heimlich zur Welt gebracht worden war.

Anschließend war die Frau zur Arbeit gegangen, hatte auf einem Weihnachtsmarkt aus einer Bude heraus Erzgebirgs-Artikel verkauft, ehe sie geschwächt zusammenbrach. Im Krankenhaus wurde dann festgestellt, dass die Eingelieferte gerade erst entbunden haben musste.

Das Baby wurde trotz sofortiger Suchaktion von der Polizei nur noch tot an einer Gleisschleife unweit vom Kaufpark Dresden gefunden.

Dort legten Dresdner am Samstag Plüschtiere und Kerzen ab, fassungslos über das, was in ihrer Nachbarschaft passiert war.

Und auch in den sozialen Netzwerken versuchten viele, ihrer Betroffenheit Ausdruck zu verleihen.

"Schlaf gut, kleines Mäuschen" war in einem Facebook-Kommentar zu lesen. "Mir schnürt sich der Hals zu. Ruhe sanft, du kleiner Engel", heißt es in einem anderen.

Kerzen und Plüschtiere markieren seit gestern den Fundort des toten Mädchens.
Kerzen und Plüschtiere markieren seit gestern den Fundort des toten Mädchens.  © Eric Münch
Manja B. sitzt nun im Chemnitzer Frauenknast.
Manja B. sitzt nun im Chemnitzer Frauenknast.  © privat

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