MDR-Moderator steigt seinem Freund aufs Dach

Dresden - In seinem Job erklimmt er Berge und Felsen. Doch am Wochenende stieg MDR-Moderator Thorsten Kutschke (48) in der Neustadt seinem Freund aufs Dach. Denn der hat(te) einen Vogel!

MDR-"Biwak"-Moderator Thorsten Kutschke vertont im Studio einen Beitrag.
MDR-"Biwak"-Moderator Thorsten Kutschke vertont im Studio einen Beitrag.  © Thomas Türpe

Und zwar einen Specht. Auf der Suche nach Gewürm hatte der Vogel ein Loch in die Hausfassade von Eurosport-Moderator Ron Ringguth (53) gehackt.

"Aber so, dass ich vom Dach aus nicht rankam" - also bat Ron seinen Freund vom MDR-Bergsteiger-Magazin "Biwak" um Hilfe.

Als Hausmeister im Außendienst.

Getreu dem Motto: Der Berg ruft. "Ein Specht zwingt uns zur Besteigung des höchsten Gipfels am Alaunpark", ulken die beiden Freunde auf Facebook. Schneestürme oder ein Wetterumschwung waren nicht zu befürchten.

Stattdessen lachte die Sonne zur Erstbesteigung des "Mont Ringguthanien".

Die beiden Reporter nutzten die Wetterlage, krabbelten aufs Hausdach und dann seilte Ron seinen Freund bis zum Spechtloch ab.

"Wir haben uns natürlich erst vergewissert, dass es unbewohnt ist. Dann haben wir das Loch mit Bauschaum gefüllt", so Ringguth.

Auch beim nächsten Berg-Abenteuer kann man Kutschke über die Schulter schauen.

Das "Biwak"-Team besteigt am 19. April (16.45 Uhr) auf Kamtschatka den 3 000 Meter hohen Vulkan Tolbatschik. "Dort hat die Sowjetunion in den 60er- und 70er-Jahren ihre Spezialfahrzeuge für die Mond-Missionen getestet", weiß Kutschke.

Auf dem Hausdach rüsten sich Ron Ringguth (ll) und Thorsten Kutschke zum Angriff auf das Loch.
Auf dem Hausdach rüsten sich Ron Ringguth (ll) und Thorsten Kutschke zum Angriff auf das Loch.  © Willi Ringguth
Im nächsten "Biwak"-Magazin bezwingt Kutschke einen Vulkan auf Kamtschatka.
Im nächsten "Biwak"-Magazin bezwingt Kutschke einen Vulkan auf Kamtschatka.  © MDR / Holger Lieberenz

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