Vorsicht! Hinterm Smiley versteckt sich ein Blitzer

Limbach-O. - Raserprobleme löst die Stadt Limbach-Oberfrohna mit einem Lächeln.

Stadtsprecherin Frances Mildner (44) vor einem Verkehrs-Smiley in Pleißa. Zeigt das Gerät zu oft Rot, kommt ein Blitzer.
Stadtsprecherin Frances Mildner (44) vor einem Verkehrs-Smiley in Pleißa. Zeigt das Gerät zu oft Rot, kommt ein Blitzer.  © Ralph Kunz

Nach dem Kauf von drei stationären "Smileys" für Pleißa und Kaufungen besitzt das Ordnungsamt bereits fünf solcher Anlagen. Doch Vorsicht: Hinter den lächelnden Gesichtern verbirgt sich der eiskalte Blitzer!

"Smileys", das sind die Schilder, die nahenden Autofahrern anzeigen, ob sie zu schnell oder korrekt fahren. Die Stadt nutzt das Gerät aber nicht nur zur Verkehrserziehung, sondern um Blitzer-Standorte zu finden.

Stadtsprecherin Frances Mildner (44) erklärt: "Das Gerät zählt die Tempoverstöße. Liegt die Schnellfahrerquote über sieben Prozent, ersetzen wir das Lächeln durch Blitzer. Dann wird's teuer."

Ordnungsamtsleiter Thomas Luderer (49) nannte die Blitz-Zahlen für 2019: 4076 flotte Fahrer brachten 94. 444 Euro Bußgeld ein (inklusive Blitz-Hilfe für Hohenstein-E.).

2018 waren es 1400 Euro weniger. Aus Parksündern holte die Stadt 16.081 Euro heraus (16.684).

Titelfoto: Ralph Kunz

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