"Macht mich traurig": Tom Kaulitz äußert sich zu AfD-Hoch in Sachsen-Anhalt

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Magdeburg/Los Angeles - Tokio-Hotel-Gitarrist Tom Kaulitz (36) sorgt sich um Sachsen-Anhalt. Im Talk mit Moderator Johannes B. Kerner (61) äußert er sich kritisch über die politische Entwicklung in seiner Heimat.

Tom Kaulitz (36) sorgt sich um die politische Entwicklung in seiner Heimat.
Tom Kaulitz (36) sorgt sich um die politische Entwicklung in seiner Heimat.  © Peter Kneffel/dpa/dpa-tmn

Auch wenn der 36-Jährige bereits seit Jahren mit Bruder Bill Kaulitz (36) und Ehefrau Heidi Klum (53) in den USA lebt, fühle er sich weiterhin mit Deutschland verbunden. "Hier ist Heimat, da sind unsere Wurzeln", erklärt er.

"Die Entwicklung in Sachsen-Anhalt finde ich natürlich kritisch und ist nicht schön zu sehen", gibt der Musiker in der Talk-Reihe "Bestbesetzung" bei Magenta TV zu.

Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September liegt die AfD in aktuellen Umfragen mit rund 40 Prozent weit vorne. Zweitstärkste Partei ist die CDU mit etwa 26 Prozent.

Dass die AfD heute so "extrem stark" ist, bereite ihm große Sorgen. "Das macht mich traurig", so Tom weiter.

Die Entwicklung in Sachsen-Anhalt bezeichnete er zudem als "total schade und besorgniserregend".

Tom Kaulitz hat Erfahrung mit der rechten Szene

In seiner Jugend habe er bereits viele Erfahrungen mit der rechten Szene gemacht, "auch mit extrem rechts", verrät er. In Magdeburg sei er gerne zusammen mit Punks auf Demonstrationen gegangen.

Auch in seiner Wahlheimat USA ist die Lage angespannt und bereitet dem 36-Jährigen Sorgen. "Wir haben hier in Amerika mit Donald Trump einen Präsidenten, den wir sehr kritisch sehen", erklärt er im Talk.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa/dpa-tmn