Model grapscht Tigern an Hoden: Mit Folgen hat sie nicht gerechnet

Thailand - Sie hat ihm einfach an den Sack gepackt! Ein thailändisches Model steht aktuell in der Kritik, weil sie in einem Zoo einen Tiger unsittlich berührt hat.

Das Model Waraschaya Akkarachaiyapas nimmt offensichtlich gerne mal Kätzchen in die Hand - oder wenigstens bestimmte Körperteile von ihnen.
Das Model Waraschaya Akkarachaiyapas nimmt offensichtlich gerne mal Kätzchen in die Hand - oder wenigstens bestimmte Körperteile von ihnen.  © facebook.com/tiger.linly.7

Man soll ja ab und zu den Stier bei den Hörnern packen, aber den Tiger am Hoden? Genau das hat vor Kurzem eine Thailänderin namens Waraschaya Akkarachaiyapas gemacht - und Fotos verbreitet.

Auf ihrem entsprechenden Facebook-Kanal finden sich gleich mehrere Bilder aus dem Tiger Kingdom Zoo in der Stadt Chiang Mai, auf denen sie mehreren Großkatzen an die Testikel fasst.

Dabei hält sie sowohl von Tigern als auch von einem Leoparden die Hoden in die Kamera und teilt die Schnappschüsse mit ihren mehr als 50.000 Facebook-Abonnenten. Die Reaktionen dürfte sie allerdings etwas anders eingeschätzt haben.

So witzig das Model ihre tierische Grapscherei offenbar zu finden scheint, Medienberichten zufolge sind nicht alle begeistert. Ein User schrieb zum Beispiel: "Das ist so unverschämt! Der Tiger hat dir nicht seine Erlaubnis gegeben, seine Weichteile anzufassen. Du hast kein Recht, das zu tun!"

Andere fanden die Aktion nicht nur unangenehm für das Tier, sondern auch gefährlich: "Wenn der Tiger wütend reagiert hätte, dann hätte er dich attackieren können." Generell hagelte es für das Model teils erhebliche Kritik der Nutzer und dazu Unverständnis.

Touristen dürfen "jeden Körperteil des Tiers" anfassen

Thailändische Zoos stehen häufiger in der Kritik, weil einige von ihnen offenbar Tieren Beruhigungsmittel verabreichen, nur damit Touristen Fotos und Selfies mit den ansonsten gefährlichen Lebewesen schießen können.

Der Chef des Tiger Kingdom Zoo in Chiang Mai, Pirom Cahntama, behauptete nach der Kritik an den aktuellen Fotos von Waraschaya Akkarachaiyapas, dass seine Angestellten die Begegnungen zwischen Tieren und Menschen sehr genau überwachen. Ihm zufolge ist es nicht erlaubt, die Hoden der Tiger zu berühren. 

Ansonsten dürften Touristen aber "jeden Körperteil des Tiers" anfassen, solange ein Experte anwesend ist. Immerhin versprach der Zoo-Chef, dass man künftig sicherstellen wolle, dass "kein Besucher jemals wieder diesen Teil des Tigers berühren wird".

Model posiert mit Tieren für sexy Fotos

Das Model, das mit den Folgen nicht gerechnet hatte, wehrt sich gegen die Kritik und behauptet, dass sie eine Tierliebhaberin sei. Zumindest posiert sie sehr gerne und sehr häufig mit allen möglichen Vierbeinern und anderen Tierchen vor der Kamera. 

Neben Tierfotos zeigt sie aber auch sehr gerne sexy Fotos von sich selbst in Bikinis oder in sehr knapper Unterwäsche. Bleibt nur zu hoffen, dass sie Tierschützern in Zukunft nicht mehr allzu viel Grund zur Aufregung gibt.

Titelfoto: facebook.com/tiger.linly.7

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