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Die Nacht, in der Dresden unterging: Vier Bomberwellen brachten Tod und Verderben

Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945: Trümmer von Ostragehege bis Striesen

Vor 75 Jahren: Am 13. Februar 1945 bombardierten britische und US-Bomber Dresden, legten die Stadt in Schutt und Asche. Tausende Menschen starben.

Von Gerhard Jakob

Dresden - Der Tag, an dem Dresden untergehen sollte, begann unter fröhlichen Vorzeichen. Dieser 13. Februar 1945 war Faschingsdienstag. Obwohl schon im sechsten Kriegsjahr und trotz bedrohlicher Nachrichten von der näherrückenden Ostfront - viele Dresdner wollten an den Bräuchen festhalten.

Die Briten kamen bei Nacht, die US-Bomber (Foto) bei Tag.
Die Briten kamen bei Nacht, die US-Bomber (Foto) bei Tag.

Kinder wurden kostümiert, der große Kuppelbau des Circus Sarrasani beim Carolaplatz lud zur Faschingsgala. Als sich am Abend die Gäste auf den Weg machten, ahnten sie nicht, dass das Unheil bereits im Anflug war.

Schon am späten Nachmittag war - 1900 Kilometer entfernt in England - die erste Welle mit 244 Lancaster-Bombern und neun "Mosquito"-Fliegern gestartet. In geschlossener Wolkendecke flog der Schwarm dann im Zickzackkurs Richtung Dresden.

Die deutsche Abwehr hatte den Verband zwar irgendwann bemerkt - doch buchstäblich erst in letzter Minute erkannt, was das Ziel war: Dresden.

Erst um 21.45 Uhr heulten in Dresden die Sirenen - 18 Minuten später setzte die Vorhut Leuchtmarkierungen, ab 22.13 Uhr prasselten die ersten Bomben. Binnen 15 Minuten gingen 529 Luftminen und 1800 Spreng- und Brandbomben mit insgesamt 900 Tonnen nieder.

Als der erste Bombenhagel verebbte, krochen die Überlebenden aus ihren Kellern und Unterständen. Sie erkannten ihr Dresden kaum wieder: Drei Viertel der Dresdner Altstadt lagen in Schutt und Asche. Zwinger, Semperoper, Schloss, Neumarkt - ein Trümmerfeld, dazwischen Tote und Verwundete.

Es kam noch schlimmer

Nach den Angriffswellen war das einst blühende Dresden auf 15 Quadratkilometern eine rauchende Trümmerwüste.
Nach den Angriffswellen war das einst blühende Dresden auf 15 Quadratkilometern eine rauchende Trümmerwüste.

Doch es sollte noch schlimmer kommen. Um 1.30 Uhr, als die Rettungskräfte noch mitten in den Bergungsarbeiten waren, brach ein noch schlimmeres Höllenfeuer über sie herein.

Ohne Vorwarnung (die Sirenen in der Innenstadt waren längst ausgefallen) stürzte sich die zweite Bomberwelle auf Dresden. Diesmal waren es 524 Bomber, die ihre tödliche Last abwarfen - über 1800 Tonnen Spreng- und Brandbomben verwandelten das, was von Dresden übrig geblieben war, in ein wahrhaft höllisches Inferno.

Von nun an galt nur noch: Rette sich, wer kann. Unsägliche Dramen spielten sich ab. Der Feuersturm saugte die Opfer buchstäblich ihn seinen Schlund und ließ nichts mehr von ihnen übrig.

Menschen, die sich in Löschteiche retten wollten, wurden darin buchstäblich gekocht. Selbst Feuerwehrleute rannten am Ende nur noch ums eigene Leben.

Der grauenhafte Spuk dauerte nur 25 Minuten - und doch muss es den Menschen in der Stadt wie eine Ewigkeit vorgekommen sein.

Zwischen Ostragehege und Striesen eine Trümmerwüste

Doch das Elend wollte kein Ende nehmen: Noch zwei Bomberwellen folgten - diesmal schlug die US-amerikanische Airforce mit hunderten B17-Bombern ("Fliegende Festungen") zu. Sie luden von 11.51 Uhr bis 12.30 Uhr nochmal über 1000 Tonnen ab.

Die Bilanz: Dresden, barocke Perle an der Elbe, war auf 15 Quadratkilometern zwischen Ostragehege und Striesen eine rauchende Trümmerwüste.

Verwüstet waren auch die Seelen der Überlebenden. Wer dabei war, sollte das Grauen bis an sein Lebensende nicht mehr vergessen ...

Der Hauptbahnhof war ein wichtiges Ziel. Über den Bahnknoten Dresden lief damals der militärische Nachschub für die Ostfront.
Der Hauptbahnhof war ein wichtiges Ziel. Über den Bahnknoten Dresden lief damals der militärische Nachschub für die Ostfront.
Blick vom Rathausturm über die zerstörte Altstadt von Dresden, nach 1945 aufgenommen..
Blick vom Rathausturm über die zerstörte Altstadt von Dresden, nach 1945 aufgenommen..

Fotos: picture alliance / Everett Colle, DPA, Deutsche Fotothek / Deutsche Fotothek / picture al

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