Als Reaktion auf Vorfall in Leipzig: Dobrindt will Anti-Drohnen-Einheit der Bundespolizei aufstocken

Berlin - Als Reaktion auf den Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen verdoppelt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) einem Medienbericht zufolge die Anti-Drohnen-Einheit der Bundespolizei.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) stockt die Anti-Drohnen-Einheit der Bundespolizei auf.  © Hendrik Schmidt/dpa

So sollen im Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) künftig 300 statt 150 Einsatzkräfte für die Drohnenabwehr zur Verfügung stehen, berichtete die "Bild" am Sonntag unter Verweis auf Regierungskreise.

Dobrindt werde eine entsprechende ministerielle Weisung an das Bundespolizeipräsidium erlassen.

Gleichzeitig werde das Netz der operativen Stützpunkte von bisher vier auf acht Standorte bundesweit verdoppelt. Dobrindt reagiere damit auf den Leipziger Drohnen-Vorfall, hieß es.

Innenpolitik Immer mehr Senioren in NRW auf staatliche Hilfe angewiesen

Am dortigen Flughafen war in der Nacht zum Mittwoch durch einen Mitarbeiter im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden.

Anzeige

Der an ihr befestigte Sprengsatz wurde von Experten der Bundespolizei entschärft. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. 

Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine.

Mehr zum Thema Innenpolitik: