Wissenschaftsminister Blume will gegen verfassungsfeindliche Uni-Dozenten vorgehen

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Von Christoph Trost

München - Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (51, CSU) will das Hochschulrecht verschärfen.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (51, CSU) nimmt Dozenten gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ins Visier.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (51, CSU) nimmt Dozenten gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung ins Visier.  © Peter Kneffel/dpa

Universitäten sollen die Möglichkeit bekommen, Honorarprofessoren und Privatdozenten die Lehrbefugnis zu entziehen, wenn diese gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung agitieren.

"Die Freiheit der Lehre ist kein Freibrief für Verfassungsfeindlichkeit", sagte Blume der Münchner "Abendzeitung".

Wer sich auf diese Freiheit berufe, müsse sich zur Demokratie bekennen und für sie eintreten.

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"Wer gegen sie agitiert, dem muss die Hochschule die Lehrbefugnis entziehen können."

Bislang kann nur gegen Honorarprofessoren und Privatdozenten vorgegangen werden, wenn diese zu einer Strafe verurteilt werden, die bei Beamten den Verlust der Beamtenrechte nach sich ziehen würde.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa

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