NRW probt für den Ernstfall: 6000 Sirenen und Millionen Handys schlagen Alarm

Düsseldorf - Beim landesweiten Probealarm am heutigen Donnerstag (11 Uhr) sollen in Nordrhein-Westfalen nicht nur 6000 Sirenen heulen, sondern auch Millionen Handys schrillen.

Der landesweite Warntag war 2018 eingeführt worden.
Der landesweite Warntag war 2018 eingeführt worden.  © Thomas Frey/dpa

Das Land testet damit das Zusammenspiel der verschiedenen Warnmittel für den Katastrophenfall. NRW-Innenminister Herbert Reul (70, CDU) will den Probealarm im Lagezentrum der Landesregierung per Knopfdruck selbst zentral auslösen.

Damit sollen auch sämtliche Handys im Land Alarm schlagen, auf denen der Mobilfunkdienst Cell Broadcast funktioniert.

Die Technik dahinter verantwortet der Bund, der Cell Broadcast bereits beim bundesweiten Warntag im vergangenen Dezember getestet hatte.

Neuer Bericht! DDR-Opfer werden auch heute noch ungerecht behandelt
Innenpolitik Neuer Bericht! DDR-Opfer werden auch heute noch ungerecht behandelt

Die Einführung war nach der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 beschlossen worden.

Über Cell Broadcast kann an sämtliche Smartphones in einem bestimmten Gebiet eine akustische und eine Text-Warnung geschickt werden. Voraussetzung ist ein ausreichend neues Betriebssystem.

Außerdem müssen die Handys eingeschaltet und der Flugmodus ausgeschaltet sein. Der landesweite Warntag war 2018 eingeführt worden.

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

Mehr zum Thema Innenpolitik: