Weg frei für die "Seekatze": Bundeswehr rüstet sich mit neuen Drohen für Seeminenabwehr!

Koblenz - Die Minenjagdboote der Bundeswehr werden in Zukunft mit neuen "SeaCat"-Unterwasseraufklärungsdrohnen ausgerüstet.

Vier neue "SeaCat"-Drohnen bekommt die Bundeswehr ab Ende 2024.
Vier neue "SeaCat"-Drohnen bekommt die Bundeswehr ab Ende 2024.  © ATLAS Elektronik GmbH

Ende 2024 soll die erste "SeaCat"-Drohne vom Hersteller "ATLAS Elektronik" zum Einsatz kommen, teilte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am Montag mit.

Dafür unterzeichneten Bundeswehr und Hersteller am Montag gemeinsam einen Vertrag zur Beschaffung von vier Unterwasseraufklärungsdrohnen.

Finanziert wird die neue Ausrüstung durch das Bundeswehr-Sondervermögen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags gab zuvor seine Zustimmung.

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In Bezug auf die neuen Gerätschaften spricht die Bundeswehr von einem "wesentlichen Baustein" für die Landesverteidigung.

Die BAAINBw-Präsidentin Annette Lehnigk-Emden (Mitte), Michael Ozegowski, Geschäftsführer der ATLAS Elektronik GmbH (links) und Gunnar Jürgensen (Head of Vessel Systems) unterschreiben gemeinsam den Vertrag zur Beschaffung neuer Unterwasseraufklärungsdrohnen.
Die BAAINBw-Präsidentin Annette Lehnigk-Emden (Mitte), Michael Ozegowski, Geschäftsführer der ATLAS Elektronik GmbH (links) und Gunnar Jürgensen (Head of Vessel Systems) unterschreiben gemeinsam den Vertrag zur Beschaffung neuer Unterwasseraufklärungsdrohnen.  © Dirk Bannert/Bundeswehr

"Mit Hilfe von hochauflösenden Sonaren suchen die unbewaffneten Drohnen in bis zu 300 Metern Wassertiefe den Meeresboden nach potentiell gefährlichen Objekten ab. Dabei entfalten sie die dreifache Flächensuchleistung im Vergleich zu einem Minenjagdboot Klasse 332 ohne Drohneneinsatz."

Titelfoto: ATLAS Elektronik GmbH

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